Förderpreis des BMWi für Göttinger IT-Forschung

Text von: redaktion

Das unter Beteiligung der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen (GWDG) und der Göttinger ERAS GmbH entstandene Projekt “Cloud4E“ erhielt am 2. März auf der CeBIT einen von zwölf Förderpreisen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Eine unabhängige Jury hatte die Preisträger im Wettbewerb „Sicheres Cloud Computing für Mittelstand und öffentlichen Sektor – Trusted Cloud“ aus 116 eingereichten Vorschlägen ausgewählt.

Das BMWi fördert durch „Trusted Cloud“ die Entwicklung und Erprobung von innovativen, sicheren und rechtskonformen Cloud Computing-Diensten mit insgesamt rund 50 Millionen Euro. Hinzu kommen Eigenmittel der Projektbeteiligten in etwa gleicher Höhe, so dass insgesamt rund 100 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Das BMWi-Technologieprogramm ist Teil des Aktionsprogramms „Cloud Computing“, das das BMWi im Oktober 2010 gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft gestartet hat.

In Cloud4E werden Werkzeuge entwickelt, mit denen Wissenschaftler und Ingenieure in kleinen und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeiten des Cloud Computing optimal für sich nutzen können.

Vorrangiges Ziel davon ist es, die Durchführung aufwändiger technischer Simulationen im World Wide Web zu ermöglichen. Für solche Simulationen stehen gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen oft nicht genügend eigene IT-Ressourcen zur Verfügung.

Aufgabe der GWDG im Projekt ist, die Plattform für die geplanten Simulationsdienste zu entwickeln und bereitzustellen. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Absicherung der ins Internet übertragenen Daten gegen unbefugten Zugriff.

An dem bis 2014 laufenden Projekt sind neben der GWDG und der ERAS GmbH das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen IIS in Dresden als Projekt-Koordinator sowie die ITI GmbH aus Dresden und Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg beteiligt.