Flux – Biorestaurant im Werratal

Text von: redaktion

Am  Dienstag, den 3. März, wurde vom Guide Michelin die neuen Preisträger der Sterne Gastronomie bekannt gegeben. Das Flux ist wieder dabei, diesmal sogar mit zwei Auszeichnungen. Schon seit einigen Jahren wird das Flux mit dem bei den Gästen sehr beliebten Bib-Gourmand ausgezeichnet.

372 Bib-Gourmand-Restaurants zählt der neue Guide Michelin Deutschland insgesamt, davon sind 23 neu. Allen gemeinsam ist das gute Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Bib Gourmands sind über das ganze Land verteilt, und das in zahlreichen Facetten: Traditionelle deutsche Küche ist ebenso vertreten wie moderne und internationale Einflüsse, deftige Fleischgerichte ebenso wie Vegetarisches. Gefragt ist der Bezug zur Saison. Immer mehr setzt man auch auf Nachhaltigkeit.

Der ‚Bib‘ hat eine klare Botschaft: gute Küche für jedermann. So bekommen Sie in jedem mit Bib Gourmand ausgezeichneten Restaurant ein 3-Gänge-Menü für maximal 37 Euro. Im Flux gibt es ein veganes 3-Gang-Menü für 28 Euro. Natürlich gibt es auch Menüs mit Fleisch.

Lebensmittelskandale und Ressourcenausbeutung rufen bei den Konsumenten den Wunsch nach nachhaltig erzeugten Produkten hervor. Dem trägt der Guide Michelin nun mit dem neuen Symbol Rechnung.

In nahezu allen Lebensbereichen ist inzwischen von Nachhaltigkeit die Rede, ganz besonders aber wenn es um unser Essen geht. Das Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen wächst und mit ihm die Nachfrage nach gesunden Lebensmitteln aus ökologischer Landwirtschaft. Doch was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich?

Es gibt zahlreiche Definitionen zum Begriff ‚Nachhaltigkeit‘. Im Mittelpunkt stehen immer die Achtung vor der Natur und die Wertschätzung von Tieren und Ressourcen. Diese grundlegende Haltung bringen die Gastronomen und Köche in einem verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln zum Ausdruck. Der Fokus liegt auf Zutaten, die aus der Region stammen. Im besten Fall beziehen sie ihre Produkte von Erzeugern aus der näheren Umgebung. Das ermöglicht einen engen, vertrauensvollen Kontakt zu den Bauern und Einblicke in die landwirtschaftlichen Prozesse. Damit gehen auch kurze Transportwege einher, das schützt Umwelt und Tiere. Hat sich ein Gastronom der Philosophie der Nachhaltigkeit verschrieben, so ist eine konsequente Umsetzung gefragt. In den Restaurantküchen kommen idealerweise nur Produkte zum Einsatz, die die eigene Region und die jeweilige Jahreszeit zu bieten haben. Getreide, Gemüse und Obst werden unter biologisch-ökologischen Aspekten angebaut, bei Tierhaltung, Transport und Schlachtung ist artgerechte Behandlung unabdingbar. Doch Nachhaltigkeit beschränkt sich nicht auf die Lebensmittel an sich, auch das Drumherum ist zu berücksichtigen. Hier seien Themen wie Verpackung, Müllvermeidung und Recycling zu nennen, aber auch die Arbeitsbedingungen der in die Produktion und Verarbeitung einbezogenen Mitarbeiter, ob auf dem Bauernhof, in der Restaurantküche oder im Service. Wo auch immer es um unser Essen geht, gilt es bewusst Verantwortung zu übernehmen, um Ressourcen zu schonen und so letztendlich die Voraussetzungen für gesunde Lebensmittel zu schaffen.

In der Gastronomie ist der Trend zur Nachhaltigkeit deutlich erkennbar. Ob auf dem Land oder in der Großstadt, überall finden sich zahlreiche Restaurants, die sich nachhaltiges Handeln auf die Fahnen geschrieben haben. Der Guide Michelin nimmt diese Entwicklung auf und gibt dem Konsumenten mit einem in diesem Jahr neu eingeführten Symbol ab sofort eine Orientierungshilfe. Auf der Website des Guide Michelin kennzeichnet das Michelin-Nachhaltigkeits-Symbol 18 Betriebe, die sich um nachhaltiges Arbeiten besonders verdient machen.