“Flüchtigen Zwischenstufen auf der Spur“

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Text von: redaktion

So lautet der Titel der Antrittsvorlesung, die Konrad Koszinowski am Mittwoch, 16. Mai 2012, um 12.15 Uhr in der Fakultät für Chemie, Tammannstraße 4, Wöhler-Hörsaal (MN 27) an der Universität Göttingen hält.

Koszinowski hat seit November 2011 eine Professur für Organische Chemie an der Fakultät für Chemie inne. In der Antrittsvorlesung führt er in sein Forschungsgebiet in der Organischen Chemie ein.

In seiner Forschung untersucht Koszinowski den Ablauf chemischer Reaktionen auf molekularer Ebene.

Als Schlüsseltechnologie setzt er dazu die Elektrospray-Massenspektrometrie ein. Diese analytische Methode erlaubt es, die genaue chemische Zusammensetzung elektrisch geladener Teilchen zu bestimmen.

Auf diese Weise ist es Koszinowski und seiner Gruppe gelungen, Zwischenstufen wichtiger Reaktionen zu identifizieren und zu charakterisieren.

Diese Erkenntnisse sollen langfristig helfen, verbesserte Reagenzien und Katalysatoren zu entwickeln, die effizientere und ressourcenschonende chemische Umsetzungen er-möglichen.

Daneben erhofft sich Koszinowski von seinem neuen wissenschaftlichen Umfeld in Göttingen Anregungen und Impulse, um seine Forschung auch auf die Chemie von Peptiden und anderen Naturstoffen auszudehnen.