Fit für die digitale Zukunft?

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Text von: redaktion

IT-Fachmann Reiner Deeg erklärt, warum das richtige digitale Informationsmanagement für Unternehmen bare Münze wert ist.

Stellen Sie sich folgende Szene vor: Frau Schmidt läuft einmal durch das komplette Unternehmen, um mit Herrn Maier über die letzten Ergebnisse der Marktanalyse zu sprechen. Herr Maier ruft hingegen bei Herrn Krüger an, weil er selbst die gesuchten Ergebnisse nicht findet… Je größer das Unternehmen, umso länger diese Kommunikationskette und umso chaotischer kann die Speicherung interner Daten auch schon mal werden. Viele unterschiedliche Menschen besitzen verschiedene Arbeitsabläufe und voneinander abweichende Denkweisen. Dass die Suche nach Informationen Zeit in Anspruch nimmt, zeigt bereits die einleitende Szene. Aber: ,Zeit ist Geld‘, und um von beidem mehr zu bekommen, haben sich in den letzten Jahren ganz neue Methoden des digitalen Informationsmanagements entwickelt. Eine mögliche Lösung ist ein sogenanntes Produkt-Informations-Management-System, kurz PIM. Diese Systeme besitzen als Grundlage eine zentrale Datenbank, die große Datenmengen medienneutral speichert und verwaltet.

Der Vorteil: Über verschiedene Kanäle werden die Daten einer großen Gruppe von Nutzern gleichzeitig zugänglich gemacht. PIM kanalisiert und bündelt also vielfältige Informationen und ist zudem auch in der Lage, daraus beispielsweise Print-Erzeugnisse wie Kataloge, Produktbeschreibungen oder Pressetexte zu generieren. In Verbindung mit weiteren Systemen für das Medien-Management, wie zum Beispiel MAM oder DAM, wird die zentrale Datenverwaltung komplettiert.

Dadurch können zusätzlich zu den beschriebenen Print-Erzeugnissen auch Internetseiten, Onlineshops, Apps und das Thema Social Media mit eindeutigen Informationen bzw. Daten beliefert werden. Software-Lösungen gibt es dabei für jede Anforderung – vom Mittelständler bis zum Fit für die digitale Zukunft? IT-Fachmann Reiner Deeg erklärt, warum das richtige digitale Informationsmanagement für Unternehmen bare Münze wert ist. Großkonzern. Ein zentrales PIM-System hält jeden Nutzer dazu an, nach vorab festgelegten Prozessen Daten aufzubereiten und abzulegen. Das vermeidet die Entstehung von Chaos und spart Zeit. Auch wenn dies anfangs große Disziplin verlangt, wird der Mehraufwand sich recht bald bezahlt machen. Die Vorteile eines PIMSystems liegen klar auf der Hand:

  • Zentralisierung der Informationsablage
  • Optimierung von Produktpflege- und -freigabeprozessen
  • Verkürzung von Produktionszeiten bei Print- und digitalen Medien
  • Informationen können in Echtzeit dem Kunden in verschiedenen Kanälen zur Verfügung gestellt werden
  • Einhaltung und Überwachung von Compliance- und Corporate-Identity-Richtlinien

Und das Ergebnis: Frau Schmidt sucht im PIM-System nach den Ergebnissen der letzten Marktanalyse und findet sie – ohne Zwischenschritte wie Herumtelefonieren oder internen E-Mail-Verkehr.