Fit für den europäischen Klassikmarkt

© Internationale Händel-Festspiele Göttingen 2015
Text von: redaktion

Die erste Workshopeinheit des EU-Stipendiatenprogramms „eeemerging“ haben die jungen Musiker von Voces Suaves bereits am vergangenen Wochenende im Ursulinenkloster Duderstadt durchlaufen. Im Zentrum stand die Arbeit mit Demenzkranken sowie Musikvermittlung für Kinder und Jugendliche.

Am Montag, 29. Juni 2015, geben die Künstler im GDA Wohnstift um 16 Uhr eine kleine Aufführung für Patienten der Geronto-Station. „Herausragende junge Ensembles für Alte Musik auf künstlerischem Gebiet zu fördern, ist eine wichtige Aufgabe, doch dies allein genügt nicht“, so Tobias Wolff, Geschäftsführender Intendant der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen und Mitglied des internationalen Projekt-Netzwerks. „Unser Förderprogramm ‚eeemerging‘ zielt darauf, die Musikerinnen und Musiker auch auf Gebieten wie Musikvermittlung, Marketing, Organisation und Konzertakquise fit für den internationalen Markt zu machen.“

Neben zwei Schulbesuchen in der IGS St. Ursula am 30. Juni und 2. Juli 2015 in Duderstadt steht für die diesjährigen Stipendiaten u. a. auch ein Workshop zum Thema GEMA, Steuern und Honorare auf dem achttägigen Arbeitsprogramm. Darüber hinaus treten sie beim hochkarätig besetzten Symposium der VolkswagenStiftung „Madonna in Kunst und Kultur“ am 3. Juli im Schloss Herrenhausen auf. Bei dieser Veranstaltung befassen sich Expert(inn)en aus Kunstgeschichte, Theologie, Musik- und Literaturwissenschaft mit den vielseitigen Erscheinungsformen des Marienbildes.

Anlass sind zwei Großveranstaltungen des Jahres 2015: die Internationalen Händel-Festspiele Göttingen, die unter dem Titel „Heldinnen?!“ standen, und die Ausstellung „Madonna. Frau – Mutter – Kultfigur“, die das Landesmuseum Hannover im Herbst zeigen wird. Anmeldung unter https://www.volkswagenstiftung.de

Partner des internationalen Netzwerkes eeemerging sind: Internationale Händel-Festspiele Göttingen und Göttinger Händel-Gesellschaft e.V., Europäische Barockakademie Ambronay (Frankreich), Ghislieri Musica in Pavia (Italien), das Early Music Centre of the National University of Music of Bucharest (Rumänien), Ars Ramovš Ljubljana (Slowenien), das National Centre for Early Music in York (Großbritannien), das Riga Early Music Centre (Lettland) und die französische Filmproduktionsgesellschaft Ozango aus Strasbourg.