Filmporträt: Doris Dörrie während der Arbeit an “Admeto“

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Text von: redaktion

Unter dem Titel “Kunst darf unterhalten“ sendet ARTE am Sonntag, den 21. Februar 2010, um 17 Uhr ein Filmporträt der Regisseurin, Professorin und Autorin Doris Dörrie.

Zum ersten Mal lässt Doris Dörrie sich von einem Kamerateam während der Arbeit an ihrer sechsten Operninszenierung, dem „Admeto“ von Friedrich Händel, begleiten.

Davon ausgehend taucht das Porträt ein in ihre Filme: „Männer“, „Bin ich schön“ und „Kirschblüten Hanami“.

Doris Dörrie erzählt, wie sie dem Zen-Buddhismus nahe kam, sie spricht über das Spiel von Tragik und Komik, über Schmerz und Verlust, über die Zerbrechlichkeit des Lebens.

Sie lässt sich nicht einordnen, weder als Feministin, noch als Buddhistin oder als Regisseurin erfolgreicher Filmkomödien. Frei zu sein im Geist und in der Arbeit bedeuten ihr alles.

Produzent Bernd Eichinger, Kameramann Hanno Lentz, Bühnenbildner Bernd Lepel, Butohtänzer Tadashi Endo und Sängerinnen und Tänzer der Händel-Oper tragen mit ihren Aussagen dazu bei, dass mit diesem Film ein ungewöhnliches und überraschendes Bild von Doris Dörrie gelingt.

Der Film von Beatrix Schwehm, den ARTE am Sonntag, den 21. Februar 2010 zeigt, ist eine Produktion der trifilm GmbH im Auftrag von NDR in Zusammenarbeit mit ARTE. Der Beitrag wird am 27. Februar 2010 um 6.45 Uhr wiederholt.