Faszination Medizintechnik

© Entscheider Medien GmbH
Text von: redaktion

Otto Bock HealthCare hat in Berlin im Beisein des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit den Grundstein für das “Kompetenzzentrum Medizintechnik“ gelegt. Das Erlebniszentrum soll Besuchern Wissenswertes zum menschlichen Bewegungsablauf vermitteln.

Der Weltmarktführer im Bereich Prothetik kehrt mit diesem Projekt in die Stadt zurück, in der das Unternehmen 1919 gegründet wurde. Das Gebäude liegt in der Ebertstraße zwischen Potsdamer Platz und Brandenburger Tor und soll zu einer weiteren Berliner Attraktion werden. „Es geht uns weder um ein Museum noch um eine Produkt-Show“, erläutert Hans Georg Näder, geschäftsführender Gesellschafter der Firmengruppe Otto Bock. „Wir wollen vielmehr den Menschen begreifbar machen, wie weit Hightech-Lösungen bei eingeschränkter Gesundheit oder körperlicher Behinderung Mobilität und Lebensqualität wieder herstellen können.“

Das Konzept geht vom Erfahrungshorizont des interessierten Laien aus. Er wird in der unteren von drei Ausstellungs-Ebenen mit interaktiven Installationen empfangen, die grundsätzliche Bewegungsabläufe wie Gehen oder Greifen thematisieren. Die Exponate sollen das Bewusstsein dafür wecken, dass hinter der im Alltag kaum bewusst wahrgenommen Sensorik ein wahres Wunderwerk der Natur steckt. Wie die Analyse natürlicher Bewegungsabläufe zu medizintechnischen Hilfsmitteln führt und was dies für Menschen mit körperlicher Behinderung bedeutet, ist Gegenstand der beiden oberen Ausstellungsebenen. Über dem Ausstellungsbereich werden Seminare und Vorträge stattfinden. Im Penthouse erfolgen Patientenversorgungen mit Highend-Produkten, die auch zur Demonstration des heute technisch Machbaren für das Fachpublikum dienen.

Foto (von links nach rechts): Hans Georg Näder, Geschäftsführender Gesellschafter der Otto Bock HealthCare GmbH, der Polier Guido Raschke der IngBau Berlin, Der Regierende Bürgermeister von Berlin Klaus Wowereit, Rainer Bormann, Geschäftsführer des Bauherrn ORCO Germany sowie der Leichtathlet Heinrich Popow.