Familienfreundliche Betriebe ausgezeichnet

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Text von: redaktion

Am Freitag, den 12. Juni 2009, zeichnete Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen die diesjährigen Preisträger des Wettbewerbs im Sartorius College aus. Zu ihnen gehören KWS Saat AG, Barmer Ersatzkasse und Kreiswohnbau Osterode.

„Sie sind genau auf dem richtigen Weg. Ihre Betriebe und die gesamte Region sind Trendsetter.“ Mit diesen Worten lobte die Bundesministerin die Initiative „Familienfreundlicher Betrieb Südniedersachsen“.

Gerade in Zeiten der wirtschaftlichen Krise sei es betriebswirtschaftlich unabdingbar für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sorgen. Nur so könnten die Betriebe das Know-how halten, das bei einer konjunkturellen Erholung für die betriebliche Weiterentwicklung ausschlaggebend sei.

Für die Kreiswohnbau Osterode am Harz nahm Geschäftsführer Hans-Peter Knackstedt in der Kategorie der Betriebe bis zwanzig Beschäftigte die Urkunde aus der Hand der Ministerin entgegen.

Für die Betriebe bis zu einhundert Beschäftigten zeichnete Ursula von der Leyen Geschäftsstellenleiter Holger Wolter von der Regionalgeschäftsstelle Göttingen der Barmer Ersatzkasse aus.

Und Philip von dem Bussche war es, der als Vorstandssprecher der KWS Saat AG in Einbeck in der Kategorie der größeren Unternehmen einen ersten Preis erhielt.

Die Auszeichnungen für die drei Unternehmen waren verbunden mit Geldpreisen über jeweils 1.500 Euro, die jedoch, so die Bitte der Initiatorin des Wettbewerbs, Sigrid Jacobi, betriebsintern in eine weitere Verbesserung der Familienfreundlichkeit investiert werden sollen.

Sonderpreise vergab die Jury für die Firmenkooperation der betriebsnahen Kinderkrippe von Mahr GmbH, Sycor GmbH und Sartorius AG, sowie für beharrliche Weiterentwicklung familienbewusster Unternehmenskultur an das Sanitätshaus o.r.t.

Eine Sonderwürdigung erhielten Landkreis und Stadt Göttingen für vorbildliche familienfreundliche Maßnahmen.

Nicht nur aus volkswirtschaftlicher, sondern auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht sei Familienfreundlichkeit ein echter Gewinn, familienfreundliche Unternehmenskultur sei Voraussetzung für Wachstum – so betonte Sigrid Jacobi in einer kurzen Stellungnahme vor 130 Gästen.

Die Gemeinschaftsinitiative „Familienfreundlicher Betrieb Südniedersachsen“ hatte den Wettbewerb in Kooperation mit der regionalen Dachmarke geniusgöttingen im Februar 2009 zum vierten Mal ausgeschrieben.

Beteiligt waren Arbeitgeberverband Mitte, IHK Hannover, Kreishandwerkerschaft Südniedersachsen, DGB-Region Südniedersachsen/Harz, Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode, Stadt Göttingen, Wirtschaftsförderung Region Göttingen WRG GmbH, Regionalverband Südniedersachsen e.V. und die SüdniedersachsenStiftung.