faktor-Link: Stefan Hell

© Alciro Theodoro da Silva
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Vor 20 Jahren befand sich Stefan Hell in einer prekären Situation. Niemand in Deutschland wollte dem Physiker eine Anstellung geben. Zu abwegig erschien seine Idee. Hell verfolgte sie trotzdem weiter. Jetzt bekam er dafür den Nobelpreis.

Manchmal hat es auch sein Gutes, wenn etwas nicht klappt. Stefan Hell konnte das allerdings nicht wissen, als er 1995 mal wieder eine Absage bekam. Fünf Jahre nach seiner Promotion an der Universität Heidelberg wollte der Physiker eigentlich aufgeben. Es gelang ihm einfach nicht, im deutschen Wissenschaftsbetrieb Fuß zu fassen. Stefan Hell war ein Außenseiter, der nicht in die gängigen Strukturen passte. Zu abwegig erschien sein Forschungsvorhaben: Der Nachwuchswissenschaftler wollte nicht mehr und nicht weniger als die Grenzen der Lichtmikroskopie sprengen. Mehrere Jahre lang hangelte er sich von Stipendium zu Stipendium, ohne zu wissen, wie es danach weitergehen würde. Schließlich bewarb er sich resigniert als Dozent an der Fachhochschule Mannheim. Doch auch dort wollte man ihn nicht haben. Stattdessen riet man ihm, seine wissenschaftlichen Ambitionen weiterzuverfolgen. „Ich war damals sehr enttäuscht, weil ich immer noch keinerlei berufliche Perspektive hatte“, erzählt Hell….

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weiterführende Links

Hell im faktor 2009: faktor-magazin.de/heller-kopf/

Hell Nobelpreis faktor:www.faktor-magazin.de/nobelpreis-fuer-goettingen/

Georg-August-Universität Göttingen:https://www.uni-goettingen.de/de/57981.html