Fakten zum Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Göttingen im März 2008

Text von: redaktion

Die anhaltend gute Konjunkturlage und erste Anzeichen der einsetzenden Frühjahrsbelebung haben die Zahl der Arbeitslosen in Südniedersachsen sinken lassen.

Insgesamt waren 22.420 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 2.138 oder 8,7 % weniger als im Vormonat und 3.637 oder 14,0 % weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote lag bei 9,8 %. Vor einem Jahr waren es noch 11,4 %.

Dabei war durch eine Datenbereinigung des Landkreises Göttingen der Rückgang der Arbeitslosenzahl im Bereich des SGB II (Arbeitslosengeld II) sowohl im Vormonats- als auch im Vorjahresvergleich sehr hoch.

Im regionalen Vergleich der Geschäftsstellenbezirke der Agentur für Arbeit Göttingen schneidet Northeim mit einer Arbeitslosenquote von 8,0 % am besten ab. Es folgt Hann. Münden mit einer Quote von 8,5 %. Die höchste Arbeitslosenquote wurde mit 10,8 % für die Hauptagentur in Göttingen ermittelt. Für Duderstadt errechnete sich eine Quote von 9,1 %, für Einbeck 9,7 %. Osterode liegt bei 10,1 %; Uslar bei 10,0 %.

Im März konnten in Südniedersachsen 2.602 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 72 bzw. 2,9 % mehr als im Vormonat. 1.139 Arbeitsuchende wurden in Erwerbstätigkeit integriert. Das waren 159 bzw. 16,2 % mehr als im Vormonat.

2.295 Männer und Frauen meldeten sich im Verlauf des Monats arbeitslos. Das waren 106 bzw. 4,6% weniger als im Vormonat. Von den Neuzugängen waren 976 Personen vor der Arbeitslosigkeit erwerbstätig, 44 bzw. 4,5 % mehr als im Vormonat.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau. Der Bestand an gemeldeten, ungeförderten Stellen lag im März bei 1.532, das waren 29 Stellen bzw. 1,9 % weniger als im Februar. Bei den Fertigungsberufen bestand vor allem Bedarf im Metall- und Elektrobereich. Im Dienstleistungsbereich wurden Warenkaufleute und Arbeitskräfte für Organisations-, Verwaltungs- und Büroberufe sowie Verkehrsberufe gesucht. Der Zugang an gemeldeten ungeförderten Stellen war im Berichtszeitraum leicht rückläufig.