FairCup

©Alciro Theodoro da Silva
Text von: faktor

Sibylle Meyer: Die BBS-II-Lehrerin gründete vor gut einem Jahr nebenberuflich ihr erstes Start-up, das aus einem Schülerprojekt entstand. Die Idee: der zu 100 Prozent recyclebare Pfandbecher ,FairCup‘.

Sibylle Meyer: Die BBS-II-Lehrerin gründete vor gut einem Jahr nebenberuflich ihr erstes Start-up, das aus einem Schülerprojekt entstand. Die Idee: der zu 100 Prozent recyclebare Pfandbecher ,FairCup‘. Dieser ist mittlerweile in etwa 80 Annahme- und Abgabestellen in Göttingen erhältlich und als bundesweit erster Pfandbecher auch für die Rückgabe an Automaten konzipiert. Erst im April wurde der BBS II für den FairCup die bundesweite Auszeichnung ,RessourcenSchule‘ der Verbraucherzentrale des Landes Nordrhein-Westfalen verliehen. Sibylle Meyer sucht noch Unterstützer in jeglicher Form. Kontakt: meyer.sibylle@t-online.de

Eine letzte Frage

Wo sehen Sie den FairCup in fünf Jahren?

Die Nachfrage wird stark ansteigen. Mehrweg wird mehr ins Bewusstsein des Verbrauchers rücken und Einweg weiter verdrängen – da jeder weiß, dass die Ressourcen endlich sind. Dieses Bewusstsein wächst, sodass der Becher auch in Bereichen, die momentan noch nicht all täglich sind, zum Einsatz kommen wird. Das erleben wir schon jetzt in Göttingen: Einige Eisdielen verwenden unseren kleinen Becher, und ein erster Supermarkt fährt damit einen Testlauf als Verpackungsersatz im Obst- und Gemüsebereich sowie an der Käse- und Wursttheke. Die anfänglichen Schwierigkeiten, die unser Start-up momentan hat, werden durch einen weiteren Vertrauenszuwachs in unser Konzept sowie die ausstehende Zertifizierung durch den ,Blauen Umweltengel‘ in den Hintergrund rücken und sicher auch Trittbrettfahrer in den Markt holen.