“Exzellente Kontakte in Forschung und Lehre“

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Text von: redaktion

Die Universität Göttingen hat ihre Kontakte in Asien ausgebaut und weitere Kooperationen mit hochrangigen Universitäten in China und Indien abgeschlossen.

Mit der Fudan-Universität in Shanghai, einer der drei führenden Hochschulen in China, ist eine besonders enge Zusammenarbeit in den Neuro-, Geistes- und Sozialwissenschaften vorgesehen. Die bestehenden Kooperationen mit der Nanjing-Universität und der Peking-Universität, der ältesten Hochschule Chinas, werden ausgebaut: in Nanjing mit der Einrichtung eines „Göttingen-Nanjing-Forums“ in den Geisteswissenschaften, in Peking in der Informatik. Mit der indischen Delhi-Universität und der Jawaharlal Nehru-Universität wurden Kooperationen in den Geistes-, Gesellschafts- und Lebenswissenschaften vereinbart.“Die internationalen Kooperationen der Universität Göttingen bieten hervorragende Chancen der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, außerdem vielfältige Austauschmöglichkeiten für Studierende“, so Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel.

Neben den Hochschulkooperationen schloss die Universität Göttingen auch eine Vereinbarung mit dem Indian Council of Cultural Relations (ICCR) ab. Dieses wird die Einrichtung eines Lehrstuhls für Bengalische Sprache und Kultur am Centre for Modern Indian Studies (CeMIS) der Universität Göttingen unterstützen. Geplant ist auch eine engere Zusammenarbeit mit dem Indian Institute of Science, Education and Research (IISER) in Pune. „Diese Einrichtung ist vergleichbar mit unseren Max-Planck-Instituten und betreibt im Bereich der Natur- und Lebenswissenschaften Forschung auf höchstem Niveau“, so Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Forschung und Internationales der Universität Göttingen. Die Universität Göttingen wird ab 2012 auch mit einem eigenen Büro im geplanten Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) in Neu-Delhi vertreten sein.

Mit dem Hanban, einer dem chinesischen Bildungsministerium unterstellten Organisation, wurde außerdem ein mögliches Modell für die Einrichtung eines Akademischen Konfuzius-Instituts in Göttingen vereinbart. Das Institut soll in Kooperation mit dem Centre for Modern East Asian Studies (CeMEAS) der Universität Göttingen aufgebaut werden und Veranstaltungen zur Aus- und Weiterbildung von Chinesischlehrern sowie Sprachkurse in Chinesisch anbieten.