“Exzellente Forschung“ im CMPB

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Text von: redaktion

Das DFG-Forschungszentrum Molekularphysiologie des Gehirns (CMPB) hat die Begutachtung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit der Bestnote “exzellent“ bestanden und erhält eine Förderung für weitere vier Jahre in Höhe von 26 Mio. Euro.

Das DFG-Forschungszentrum Molekularphysiologie des Gehirns (CMPB) hat die Begutachtung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zur ersten Verlängerung mit der Bestnote „exzellent“ bestanden. Das teilte die DFG Mitte Oktober mit. Das CMPB hat sich – wie alle DFG-Forschungszentren – im September nach der ersten vierjährigen Förderperiode einer Begutachtung durch ein internationales Gutachtergremium unterzogen. DFG und Wissenschaftsrat hatten erst vergangene Woche im Rahmen der Exzellenzinitiative den Antrag des CMPB zur Anerkennung als Exzellenz-Cluster bewilligt.

Das Gutachtergremium hat dem CMPB nun Forschung von Weltrang attestiert. Prof. Dr. Diethelm Richter, Sprecher des CMPB, freut sich vor allem über das Resümee der Gutachter: „Das CMPB wird verglichen mit entsprechenden Aktivitäten an den amerikanischen Eliteuniversitäten Harvard und Stanford.“ Richter weiter: „Das positive Votum, das wir innerhalb kurzer Zeit von zwei unabhängigen internationalen Gremien erhalten haben, bestätigt eindrucksvoll unser Konzept, Grundlagenforschung und klinische Forschung in den Neurowissenschaften eng zu verknüpfen und gleichzeitig die innovativen Entwicklungen in den molekularen Mikroskopierverfahren zu integrieren.“

Seit vier Jahren steht das CMPB für seine enge Vernetzung von Grundlagen- und klinischer Forschung im Bereich der Neurowissenschaften in Göttingen. Beteiligt sind u.a. der Bereich Humanmedizin der Universität Göttingen, das Institut für Multiple Sklerose Forschung (IMSF) sowie das European Neuroscience Institute (ENI-G).