Erstklassige Ausstattung für Studierende

Text von: redaktion

Die Universität Göttingen wird auf dem Zentralcampus nördlich des Reitstalltores ein neues Lern- und Studienzentrum für Studierende errichten. Der Neubau soll im Herbst 2011 zusätzliche 750 studentische Arbeitsplätze bieten.

Auf 4.000 Quadratmetern sollen zukünftig rund 750 Gruppen- und Einzelarbeitsplätze entstehen. Die einzelnen schallgedämmten Zimmer werden PC-technisch sowie mit Whiteboards, zum Teil mit Smartboards und Beamern, ausgestattet.

Ein Teil der Räume wird für die besonderen Bedürfnisse von Studierenden mit Kindern und Studierenden mit Behinderungen eingerichtet.

Das auf eine Initiative von Studierenden zurückgehende Lern- und Studienzentrum soll im Wintersemester 2011/2012 fertig gestellt werden.

„Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie Hochschulleitung, Senat und Studierende gemeinsam mit Mitteln aus Studienbeiträgen die Lehr- und Lernsituation in Göttingen verbessern“, so Universitätspräsident Kurt von Figura.

Christian Zigenhorn, studentischer Vorsitzender der erweiterten zentralen Kommission für Lehre und Studium, betont: „Mit dem Lern- und Studienzentrum bekommen wir in ausreichender Anzahl gut ausgestattete Räume, die jeweils an die Bedürfnisse in verschiedenen Lern- und Arbeitssituationen angepasst sind.“

Um den Bedarf zu klären, hatte das Methodenzentrum Sozialwissenschaften Ende Mai 2010 eine Umfrage durchgeführt, an der sich knapp 2.000 Studierende aller Fakultäten beteiligten. Rund 70 Prozent der Teilnehmer sprachen sich dabei für das Lern- und Studienzentrum und die Finanzierung aus Studienbeiträgen aus. Ebenfalls wurden die Arbeitsgewohnheiten abgefragt, um Ausstattung und Arbeitsplatztypen darauf abzustimmen.

Die Baukosten für das neue Lern- und Studienzentrum in Höhe von 8 Millionen Euro werden von der Universität zum Teil vorfinanziert und danach mit jährlich 800.000 Euro aus Studienbeiträgen abgetragen. Über das Erscheinungsbild des neuen Gebäudes wird in einem Architekturwettbewerb entschieden werden.