Erster Göttinger Alumnitag

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Am 17. November fand der erste Göttinger Alumnitag auf dem Campus der PFH Private Hochschule Göttingen statt. Absolventen berichteten aus ihrem Start ins Berufsleben.

Was sind die wichtigsten Botschaften, die Alumni aus ihrem Studium an der PFH mitgenommen haben? Worauf legen sie bei der Auswahl von Mitarbeitern besonders Wert? Welchen aktuellen Herausforderungen stehen sie gegenüber und was möchten sie den heutigen Studierenden unbedingt ans Herz legen. Diesen Fragen ging der erste Göttinger Alumnitag nach, an dem 101 Alumni, aktuelle Studierende und Gäste teilnahmen.

Sechs Vorträge von ehemaligen Studierenden der Abschluss-Jahrgänge 1999 bis 2014 und eine anschließende Podiumsdiskussion umfasste die Veranstaltung, die der Präsident der PFH, Frank Albe, gemeinsam mit Hans-Christian Riekhof, als ersten berufenen Professor an der PFH, initiiert hatte. Voneinander zu lernen, Erfahrungen auszutauschen und persönliche Netzwerke zu knüpfen war das Ziel dieser Veranstaltung.

Mit sehr persönlichen Worten und zahlreichen Anekdoten aus der zurückliegenden Studienzeit begrüßte Albe die Gäste: „Unser familiäres Kleingruppenkonzept bietet ideale Voraussetzungen für ein funktionierendes Alumni-Netzwerk. Die letzten 20 Jahre haben gezeigt, dass das Studium an der PFH Ausgangspunkt von lebenslangen Freundschaften, Patenschaften und sogar von einigen Ehen ist. Wir möchten mit dieser Veranstaltung die Menschen immer wieder an diesen Platz zurückbringen, um das PFH-Netzwerk noch enger zu knüpfen.“

Die Absolventen richteten sich mit ihren Appellen vor allem an die gegenwärtige Studierendenschaft. Gordon Martin, Geschäftsführer der Stolma GmbH & Co. KG in Wuppertal, empfahl eindringlich, vor allem den engen Kontakt zu den Professoren und die Möglichkeit verschiedene Berufe und Branchen ausprobieren zu können, zu nutzen. Aus dem Berufsleben wusste Tilo Osten zu berichten: „Nutzt die Erfahrungen der anderen Mitarbeiter und bewahrt euch den Bezug zur Praxis. Bleibt nicht im Elfenbeinturm, sondern seid ‚live dabei‘.“

Besonders für die Themen Berufseinstieg und Bewerbungen konnten die Studierenden viel für sich mitnehmen. Der erfolgreiche Mitbegründer der BillFront GmbH, Christopher Vogt, gab Einblick in seine Erwartungen an Bewerber: „Meines Erachtens schlägt der Wille etwas voran zu bringen und aktiv zu gestalten jegliche Erfahrung.“ Für den Berufseinstieg empfiehlt er zwei Dinge: „Such dir eine junge, schnell wachsende Branche heraus und optimiere in den ersten Jahren nicht dein Gehalt, sondern wähle die Stelle, die dich in ein spannendes Umfeld in einer sich schnell veränderten Branche bringt.“

Den Gründungsgedanken hat auch Luana Theodoro da Silva während ihres PFH-Studiums General Management erfasst. Deshalb entschied sie sich direkt nach ihrem Abschluss für den Weg in die Selbstständigkeit als sogenannte Influencerin bei Instagram. „Es ist die Leidenschaft gewesen, die mich zum Influencer Marketing gebracht hat“, betont die junge Göttingerin. Den heutigen Studierenden legt sie eindringlich ans Herz „Wartet nicht auf den richtigen Moment! Wartet nicht bis man alles weiß! Einfach machen!“ Dies sieht Rainer Lehmann, Absolvent des Pionierjahrgangs der PFH und heutiger Finanzvorstand der Sartorius AG ähnlich: „Mit 70 Prozent loslegen und nicht auf die 100 Prozent warten“, empfiehlt der mit seiner Familie in New York lebende Diplom-Kaufmann. „Eine Karriere basiert oft auf Zufällen und ist nicht wie eine Perlenkette an einer Schnur aufgereiht. Ich kann euch nur raten, Initiative zu zeigen, schon während des Studiums Erfahrungen in Jobs und Praktika zu sammeln und auch später im Berufsleben ganz nah am Business zu bleiben.“

„Die heutigen Referenten haben eindrucksvoll vorgestellt, wie groß die Bandbreite der Berufswege sein kann. Dass wir ein Teil dieser Geschichte sind, macht uns als PFH sehr stolz“, fasste Hans-Christian Riekhof den Göttinger Alumnitag zusammen.