Eröffnung des Courant Forschungszentrums

Text von: Redaktion

Mit einem zweitägigen Eröffnungssymposium wird das Courant Forschungszentrum “Nanospektroskopie und Röntgenbildgebung“, das die Universität Göttingen im Rahmen ihres “Zukunftskonzeptes“ in der Exzellenzinitiative eingerichtet hat, offiziell seine Arbeit aufnehmen.

Für die Veranstaltung, die am 12. und 13. März 2009 an der Georgia Augusta stattfindet, konnten international anerkannte Wissenschaftler aus der experimentellen Biophysik und der Röntgenphysik als Referenten gewonnen werden. Darüber hinaus werden die am Zentrum angesiedelten Nachwuchsgruppen ihre Arbeit vorstellen.

Im Mittelpunkt des Courant Forschungszentrums steht die Entwicklung zukunftsweisender Verfahren der zeitlich und räumlich hochaufgelösten Abbildung: Insbesondere mit Hilfe von Röntgenstrahlung wollen die beteiligten Wissenschaftler dynamische Prozesse in Materie untersuchen.

„In unserem Labor werden neuartige gepulste Quellen zur Verfügung stehen, die Röntgenblitze mit einer Dauer von unter einer Billionstel Sekunde aussenden“, erläutert Tim Salditt, Koordinator des Zentrums.

Unterstützt werden diese Arbeiten durch zwei aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanzierte Nachwuchsgruppen:

Arbeitsschwerpunkt von Juniorprofessor Claus Ropers bildet die Erforschung ultraschneller physikalischer und chemischer Prozesse auf kleinster Skala.

Juniorprofessorin Sarah Köster untersucht biologische Systeme mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung.