Eröffnung der “Torhaus Galerie“ mit Ausstellung und Nobelpreisträger

© Dietmar R. Schröter
Text von: redaktion

Am Donnerstag, 24. November 2011, eröffnet die “Torhaus-Galerie“. Die Stadt Göttingen, insbesondere der Fachdienst Friedhöfe, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das unter Denkmalschutz stehende und lange Zeit ungenutzte linken Torhaus am alten Stadtfriedhof an der Kasseler Landstraße nicht nur zu erhalten, sondern auch mit Leben zu erfüllen.

Kunst und Friedhofskultur zu verschmelzen, war die Idee angesichts der leeren Räume. In der hallenartigen Architektur, deren bleiverglaste Fenster den eigentümlichen Charme der Architektur aus dem Jahr 1881 noch unterstreichen, sollen künftig die Werke bekannter Künstler ein interessiertes Publikum anziehen und gleichzeitig Rat suchenden Besuchern Auskunft über die historischen Friedhöfe der Stadt Göttingen und die Modalitäten ihrer Nutzung geben. Nachdem die Renovierung des Gebäudes abgeschlossen ist, findet die offizielle Eröffnung der „Torhaus-Galerie“ am Donnerstag, 24. November, um 15.30 Uhr, statt. Unterstützung für das Projekt kommt auch vom Göttinger Verschönerungsverein und einer kleinen Initiativgruppe.

Als erster Künstler zeigt der Maler Dietmar Robert Schröter aus Friedland-Ballenhausen, der durch seine Ausstellungen bundesweit bekannt geworden ist, eine Auswahl seiner Werke in den faszinierenden Räumen am Eingang zum alten Stadtfriedhof.

Als Gastredner für die Eröffnung der neuen gewonnen werden konnten Nobelpreisträger Manfred Eigen und der Direktor des Museums für Sepulkralkultur und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Friedhöfe und Denkmal e.V., Reiner Sörries. Sein Thema: Wo die Kunst wohnt, lebt der Geist über den Tod hinaus.