Ernst Kahl wird mit dem Göttinger Elch 2007 ausgezeichnet

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Deutschlands einziger Satire-Preis Göttinger Elch für ein Gesamtwerk humoristischer Provenienz geht im Jahr 2007 an den Maler, Zeichner, Musiker, Filmemacher und Autor Erst Kahl aus Hamburg. Der Elch wird jährlich von einer Fachjury vergeben; er ist dotiert mit einem Geldpreis von 3.333.33 EUR.

Deutschlands einziger Satire-Preis Göttinger Elch für ein Gesamtwerk humoristischer Provenienz geht im Jahr 2007 an den Maler, Zeichner, Musiker, Filmemacher und Autor Erst Kahl aus Hamburg. Der Elch wird jährlich von einer Fachjury vergeben; er ist dotiert mit einem Geldpreis von 3.333.33 EUR, einer eigens gestalteten massivsilbernen Elch – Brosche, 99 Dosen exklusiv von einem Meisterkoch kreierten „Göttinger Elch-Rahm-Süppchen” und einer Preisträger-Ausstellung.

Ernst Kahl wurde 1949 in Schleswig-Holstein geboren und lebt heute in Hamburg. Seit 1984 sind zahlreiche Bücher von ihm erschienen. Seine Cartoons und Bildergeschichten wurden und werden u.a. in pardon, Konkret, Titanic, Kowalski, Stern und Natur veröffentlicht. Sein »Bestiarium Perversum« ist ein Kultbuch unter Freunden des abtrünnigen Humors. Seine regelmäßig in der Zeitschrift Der Feinschmecker veröffentlichten Arbeiten zeichnete 1992 der Art Director’s Club Deutschland aus. Als Autor des Drehbuchs für Detlev Bucks Film »Wir können auch anders« erhielt Ernst Kahl den Bundesfilmpreis. Sein Kurzfilm »Archie« wurde für den deutschen Kurzfilmpreis nominiert.

Der Göttinger Elch wird seit 1996 verliehen; frühere Preisträger waren Chlodwig Poth, Robert Gernhardt, Gerhard Polt, Harry Rowohlt, Marie Marcks, F.W. Bernstein, Emil Steinberger, Otto Waalkes, Hans Traxler.

Die Preisverleihung wird am 22. September 2007 im Historischen Saal des Alten Rathauses Göttingen erfolgen.