Erforschung von sozialer Phobie

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Text von: redaktion

SOPHO-NET: bundesweiter Forschungsverbund zur Behandlung der sozialen Phobie unter Göttinger Leitung gegründet. In das Projekt fließen in den nächsten drei Jahren rund zwei Millionen Euro.

Der große Forschungsverbund „SOPHO-NET“ startet ein multizentrisches Forschungsprojekt zur besseren Behandlung der sozialen Phobie. Die Forschung in den Städten Göttingen, Bochum/Dortmund, Dresden, Jena, Leipzig und Mainz wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit zunächst rund zwei Millionen Euro gefördert. (

Einen groß angelegten Forschungsverbund (SOPHO-NET) mit dem Ziel der besseren Behandlung von Personen mit sozialer Phobie (dauerhafter Angst vor sozialen Situationen) haben Psychologen und Mediziner aus sechs deutschen Universitäten auf den Weg gebracht. Geleitet und koordiniert wird der Forschungsverbund von Falk Leichsenring und Eric Leibing, Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in der Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität.

SOPHO-NET ist einer von fünf Forschungsverbünden zur Psychotherapie, die in den kommenden sechs Jahren vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit insgesamt 20 Millionen Euro gefördert werden. SOPHO-NET (Social Phobia Psychothera-py Resaerch Network) erhält rund zwei Millionen Euro für zunächst drei Jahre.