Erfolgsmodell Technologieberatung

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Text von: redaktion

Seit drei Jahren bieten die Wirtschaftsförderungen der Landkreise Göttingen und Northeim sowie der Stadt Göttingen mit der 'Technologie- und Innovationsberatung' Unternehmen eine kostenfreie Unterstützung bei der technologischen Umsetzung ihrer Ideen.

Die Beratung umfasst dabei auch zentrale Fragestellungen, die sich zu Beginn einer Innovation stellen: Was können kleine und mittelständische Unternehmen tun, wenn sie nicht über personelle und finanzielle Ressourcen verfügen, um sich eine eigene Abteilung für Forschung und Entwicklung vorzuhalten? Gibt es für eine innovative Produktidee überhaupt einen Markt und macht es Sinn, ein Patent anzumelden? Mit welchen Partnern und über welche öffentlichen Förderprogramme kann eine Finanzierung des Innovationsvorhabens sichergestellt werden?

Wirtschaftsförderin Karin Friese: „Das Angebot wird sehr stark nachgefragt. Durch das regionale Netzwerk wird die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gestärkt, Innovationsprozesse werden vorangetrieben und die enge Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen führt dazu, dass langfristige Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entstehen.“ Ein Teil des Erfolgsrezepts der Technologieberatung bestehe darin, dass die Technologieberater sowohl die Sprache der Unternehmen als auch die der Hochschulen sprechen.

Für interessierte Unternehmen, die auf der Suche nach Lösungen für technologische Fragestellungen sind, stellt die Wirtschaftsförderung den Kontakt mit dem regionalen Technologieberater Peter Oswald her. Der studierte Chemiker arbeitete nach Examen und Promotion in Freiburg am Max-Planck-Institut für intelligente Systeme. Projektmanagement, Verhandlungsstrategien, betriebswirtschaftliches Knowhow und Fördermittelmanagement sind nur einige Kompetenzen, die Oswald mitbringt. Finanziert wird die Beratung zur Hälfte von der Europäischen Union und von den drei Gebietskörperschaften. Diese Leistungen sind für das Unternehmen kostenfrei.