Erfolgreiches Göttinger Jazzfestival

Text von: redaktion

Die Vielseitigkeit des Jazz präsentierten internationale, nationale und lokale Musikerinnen und Musiker beim Göttinger Jazzfestival vom 5. - 8. November. faktor zeigt eindrucksvolle Bilder der Veranstaltungen.

Die Aufführungen fanden große Begeisterung und waren entsprechend ausverkauft.

Mit Randy Brecker, Paolo Fresu und Jens Winther standen drei angesagte Trompeter unterschiedlicher Stilistik auf der Bühne des Deutschen Theaters.

Auch Jazz-Größen wie Dave Holland, Joachim Kühn, Mike Stern, Daniel Humair, Majid Bekkas, Chris Potter, Jason Moran gaben ein Stelldichein in Göttingen.

Mit Dave Holland und seinem Overtone Quartett feat. Chris Potter, Jason Moran und Eric Harland kam eine Zwei-Generationen-„Supergroup“ des amerikanischen Jazz auf ihrer diesjährigen Tournee erstmals nach Europa.

Mike Stern hatte mit Randy Brecker, Chris Minh Doky und Gary Husband eine wahre All-Star-Band des Fusion Jazz zusammengestellt.

Ebenfalls aus den Staaten kam Reut Regev mit ihrem aufregenden, durch musikalische Offenheit und Intensität überzeugenden Quartett R*Time.

Auf der europäischen Seite des Jazz faszinierten der sardische Trompeter Paolo Fresu mit seinem grenz- und stilüberschreitenden Devil Quartett ebenso wie der herausragende dänische Trompeter Jens Winther im Zusammenspiel mit der eidgenössisch-französischen Schlagzeug-Legende Daniel Humair durch Virtuosität und perfektes instrumentales Können.

Mit Joachim Kühn kam der international renommierteste deutsche Jazzpianist mit einem faszinierenden Crossover-Projekt zusammen mit dem marokkanischen Guembri-Virtuosen und Sänger Majid Bekkas und dem spanischen Perkussionisten Ramon Lopez nach Göttingen.

Insgesamt 24 Göttinger Gruppen komplettierten das diesjährige Festivalprogramm.

Am 8. November fand das Festival dann, wie schon die letzten Jahre, in der Musa mit der chillig-soulig-funkigen Musik des Bahama Soul Clubs rund um die DePhazz-Sängerin Pat Appleton seinen Abschluss.