Erfolgreiches erstes Halbjahr bei Sartorius

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Text von: redaktion

Der Sartorius Konzern, ein weltweit führender Prozess- und Laborausstatter, schloss das erste Halbjahr 2006 mit deutlichen Steigerungen bei Umsatz und Ertrag ab. Das positive Ergebnis wurde von beiden Sparten des Unternehmens und von allen Geschäftsregionen getragen.

Der Sartorius Konzern, ein weltweit führender Prozess- und Laborausstatter, schloss das erste Halbjahr 2006 mit deutlichen Steigerungen bei Umsatz und Ertrag ab. Das positive Ergebnis wurde von beiden Sparten des Unternehmens und von allen Geschäftsregionen getragen.

Der Umsatz des Konzerns stieg nach sechs Monaten um 10,2% auf 257,1 Mio. Euro (Vorjahr: 233,2 Mio. Euro). Um Wechselkurseffekte bereinigt legten die Erlöse um 9,1% zu. Die stärksten regionalen Wachstumsimpulse kamen aus Nordamerika; innerhalb der Produktsegmente entwickelte sich wie bereits in den Vorquartalen das Geschäft mit Einwegprodukten für biopharmazeutische Anwendungen besonders erfolgreich. Auch der Auftragseingang lag mit 261,3 Mio. Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 244,4 Mio. Euro (+6,9%; währungsbereinigt: +5,6%).

Sartorius steigerte sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 31,7% auf 22,0 Mio. Euro nach 16,7 Mio. Euro im ersten Halbjahr des Vorjahres. Die EBIT-Marge erhöhte sich entsprechend von 7,2% auf 8,6%. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 22,8% auf 31,6 Mio. Euro (Vorjahr: 25,7 Mio. Euro). Auch der Jahresüberschuss lag mit 11,7 Mio. Euro sehr deutlich über dem Vorjahreswert von 7,6 Mio. Euro (+53,3%). Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,69 Euro nach 0,45 Euro im Vorjahr.

Das geplante Programm zum Ausbau der Konzernstandorte in Göttingen, Peking und Bangalore ist angelaufen und hat im ersten Halbjahr in etwa zu einer Verdoppelung des Investitionsvolumens geführt. Trotz der erhöhten Investitionen erzielte Sartorius in den ersten sechs Monaten einen positiven Netto-Cashflow in Höhe von 5,0 Mio. Euro (Vorjahr: 7,2 Mio. Euro). Die Nettoverschuldung erhöhte sich im Stichtagsvergleich vom 31.12.2005 zum 30.06.2006 um 11,0 Mio. Euro auf 71,8 Mio. Euro.

Geschäftsentwicklung der Sparten

Die Sparte Biotechnologie erzielte im ersten Halbjahr 2006 insbesondere aufgrund ihres starken Wachstums mit Einwegprodukten einen Umsatzanstieg von 12,4% auf 135,9 Mio. Euro (währungsbereinigt: plus 11,2%). Der Auftragseingang der Sparte stieg mit einem Plus von 6,9% ebenfalls deutlich; bereinigt um Wechselkurseffekte erhöhte er sich um 5,7%. Die positive Entwicklung ist im Wesentlichen auf zweistellige Zuwächse im Geschäft mit Einwegprodukten zurückzuführen.

Auch die Nachfrage nach Produkten der Sparte Mechatronik entwickelte sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2006 sehr positiv; insbesondere die beiden Segmente Laborinstrumente und Service legten deutlich zu. Der Spartenumsatz stieg im ersten Halbjahr um 7,9% auf 121,2 Mio. Euro (wechselkursbereinigt +6,8%). Der Auftragseingang lag mit einem Plus von 7,0% ebenfalls deutlich über dem des Vergleichszeitraums. Die Sparte erzielte mit 7,2 Mio. Euro ein Ergebnis, das in etwa auf dem Niveau des Vorjahres liegt (7,1 Mio. Euro). Bereits im EBIT enthalten ist ein überproportionaler Anteil der Kosten, die für den Infrastrukturausbau im Jahr 2006 geplant sind. Die EBIT-Marge belief sich zum Halbjahr auf 5,9% nach 6,3% im Vorjahreshalbjahr.

Bewertung und Ausblick

Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender der Sartorius AG, bewertete den Geschäftsverlauf des ersten Halbjahres positiv: „Erfreulich ist, dass wir im Geschäft mit Einwegprodukten für Pharmakunden sowie im Bereich Laborinstrumente weltweit sehr dynamisch und stärker als die jeweiligen Märkte gewachsen sind. Auch bei der Übersetzung des Konzernwachstums in operativen Ertrag liegen wir im Plan. Außerdem kommen wir bei der strategischen Entwicklung gut voran, sowohl beim Ausbau unserer Standorte als auch bei der Erweiterung unserer Produktpalette.“ Auf Basis der Halbjahreszahlen präzisierte Kreuzburg die Wachstumserwartung des Unternehmens für das Gesamtjahr. Das Unternehmen prognostiziert einen Umsatzanstieg von rund 7% in konstanten Währungen (bisher kommuniziert: über 5%) sowie eine Steigerung des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf rund 10 % vom Umsatz.