Erfolgreich seit fünf Jahren: Initiative Zukunft Harz

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Vor nunmehr fünf Jahren wurde die Initiative Zukunft Harz ins Leben gerufen, um die Wirtschaft in Goslar, Osterode und dem gesamten Harz zu stärken. Die Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft habe dazu geführt, dass viele tolle Projekte gestartet seien, so Lars Obermann, geschäftsführender Gesellschafter der Obermann Unternehmensgruppe Logistik & Spedition, bei seiner Bilanz der Initiative am 20. April in Clausthal-Zellerfeld.

Der Erfolg solle weiter ausgebaut werden. Messbare Erfolge sind vorhanden, das zeigen Analysen allgemeiner Wirtschaftsdaten der Region. Die Arbeit der IZH, gemessen an der Erwartungshaltung, sei somit erfolgreich und gehe weiter, erklärte Obermann.

Inzwischen sind 14 Projekte und Initiativen erfolgreich implementiert und umgesetzt. So auch die Stärkung des Welterbes mit Hilfe effektiver Managementstrukturen, ein geplantes Beratungsnetzwerk für Materialeffizienz sowie das Kooperationsnetzwerk Limax, erklärte Projektmanager Thomas Kruckow.

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„Die Aktivitäten des IZH rund um das Thema Recycling mit der Initiierung des Forschungs-Clusters Rewimet führten zu einer nationalen und internationalen Aufmerksamkeit der Region. Die erste Ausbaustufe ist die Gründung der Sekundärrohstoffzentrum GmbH, deren Aufbau mit 4,2 Millionen Euro vom Land Niedersachsen gefördert wird“, erläuterte Obermann weiter. Thematisch gäbe es völlig unterschiedliche, spannende Projekte (mehr unter www.initiative-zukunft-harz.de). Es sei außerdem wichtig, zu viele Doppelstrukturen zu vermeiden. Denn es gibt bekanntermaßen noch andere Institutionen und Netzwerke, die sich für den Harz einsetzen. Die Einzigartigkeit eines jeden bestünde aber in der individuellen thematischen Ausrichtung. „Da sind alle ein wenig unterschiedlich.“

Nach der Kreisfusion ändert sich für die IZH organisatorisch erstmal nichts; die Projektmanager Gudrun Feuerstein und Thomas Kruckow kümmern sich weiterhin um die Zukunft der Initiative und der Projekte.

Weitere Stimmen:

Thomas Brych, Landrat des Landkreises Osterode:
„Wir machen das für die Firmen und vielen gefällt die Initiative – weiter so!“

Gero Geißlreiter, erster Kreisrat Landkreis Osterode am Harz: 
„Es ist uns gelungen viele Akteure einzubinden, bestehende Kooperationen auszubauen und zu festigen. Auch in Hannover und Berlin werden wir inzwischen wahrgenommen. Wir sind auf einem guten Weg!“

Winfried Seeringer, Vorsitzender des Beirats der Martin Christ Gefriertrocknungsanlagen GmbH und Sigma Laborzentrifugen GmbH Osterode: 
„Unternehmen wurden angesprochen, Kooperationen angekurbelt. Die Vernetzung der Wissenschaft mit der Wirtschaft läuft.“

Thomas Hanschke, Präsident der TU Clausthal: 
„Die Erfolge können sich sehen lassen. Teil des Masterplans für die TU war und ist die Vernetzung mit der regionalen Wirtschaft. Wir können auch auf eine Steigerung der Studierendenzahlen zurückblicken. 2010 waren es im Schnitt 3.500 Studierende, heute sind es rund 5.000.“