Erfolg trotz Eurokrise und steigenden Rohstoffpreisen

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Text von: redaktion

Während die deutsche Kunststoffindustrie für das erste Halbjahr 2012 noch eine stabile Geschäftsentwicklung bilanzierte, beurteilen die Unternehmen die Aussichten für die zweite Hälfte skeptischer – so das Ergebnis der aktuellen Umfrage des Branchendienstes Kunststoff Information (KI).

Die Eurokrise wird laut der Studie von der Branche zunehmend als Bedrohung empfunden: 65 Prozent der befragten Firmen erwarten dadurch negative Auswirkungen auf ihr Geschäft.

Hinzu kommen die deutlich steigenden Rohstoffpreise, die die kunststoffverarbeitenden Unternehmen stark unter Druck setzen.

Knapp 40 Prozent der Mitglieder der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) erwarten weitere Preiserhöhungen. Nach Ansicht von IK-Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn zeigen die Umfrageergebnisse, dass sich diese Kostenspirale 2012 weiterhin nach oben entwickeln wird. In der Folge müssen Firmen deutliche Einbrüche bei ihren Margen hinnehmen.

Hinzu kommt ein weiteres Problem: Durch den daraus resultierenden mangelnden Spielraum in der Preisgestaltung verschlechtert sich die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gegenüber den kostengünstig produzierenden asiatischen Anbietern zunehmend.

Um am Weltmarkt zu bestehen, müssen Kunststoffverarbeiter daher entsprechend reagieren.

Kosten-Kontrolle und Prozessoptimierung als Lösungsstrategien

Wenn steigende Rohstoffpreise die Margen der Unternehmen verringern und der Wettbewerbsdruck kontinuierlich steigt, müssen Kunststoffverarbeiter vorhandene Ressourcen noch besser ausschöpfen.

Grundlage hierfür bildet eine umfassende Prüfung der internen Prozesse – vom Einkauf über Produktion bis zum Verkauf – mit dem Ziel, Optimierungs- und damit Kostensenkungspotenziale klar sichtbar zu machen.

Und da infolge der zunehmenden Komplexität bei der Unternehmenssteuerung immer mehr IT zum Einsatz kommt, steht dabei auch diese auf dem Prüfstand. Gleichzeitig liegt in der IT, vor allem im Einsatz ausgereifter Enterprise Resource Planning-Systeme (ERP), ein vielversprechender Ansatz zur Lösung der Probleme.

Denn grundsätzlich bieten ERP-Systeme ein umfangreiches Funktions-Portfolio für alle Unternehmensbereiche. Dieses umfasst unter anderem das Finanz- und Rechnungswesen, den Verkauf und Service, die Beschaffung und Logistik, die Bestandsführung sowie die Produktentwicklung und Fertigung.

Außerdem erleichtern die Systeme mit unternehmensweiten Berichten, Analysen und der Integration der Finanz- und Kundenauftragsinformationen den Einblick des Managements in die unterschiedlichen Geschäftsprozesse – und damit auch das Aufspüren von Verbesserungsmöglichkeiten.

Der Schlüssel

Allerdings gilt: Nur der Einsatz einer speziellen ERP-Branchenlösung sorgt dafür, wirklich das gesamte Optimierungspotenzial in den Prozessen zu entdecken.

Denn eine an die Branchenbedürfnisse angepasste ERP-Lösung bietet, neben der Abbildung aller horizontalen Abläufe, zusätzlich die nötige vertikale Unterstützung. Für Kunststoffverarbeiter sind hier vor allem starke Funktionalitäten in der Fertigung gefragt.

Dazu gehören unter anderem die Abbildung von Kundeneinzelfertigung nach Variantenkonfiguration und Lagerfertigung sowie die komfortable Unterstützung der Planung und Steuerung der komplexen Produktion.

Nur wenn diese Funktionen vorhanden sind, begegnet die ERP-Lösung den gleichzeitigen Forderungen nach geringen Durchlaufzeiten, Termineinhaltung sowie Optimierung der Kapazitätsauslastung, der Rüstkosten und der Bestandssituation. Damit sind ERP-Branchenlösungen, wie zum Beispiel Sycor.

Plastics, der Schlüssel für effizientere Prozesse, mehr Flexibilität, eine umfassende Kostenkontrolle und in der Folge für signifikante Kostensenkungen.

FAKUMA 2012: In Bestform die Themen der Zukunft angehen

In ihrer mehr als 30-jährigen Geschichte hat sich die Fakuma – Internationale Fachmesse für Kunststoffverarbeitung – zum herausragenden Branchentreffpunkt mit weltweiter Strahlkraft entwickelt.

Sie hat den Ruf erworben, die ganze Prozesskette zur qualitätsorientierten, effizienten Produktion von Kunststoffteilen im kompakten Format abzubilden – bei mehr als 1.700 Ausstellern steht die Praxis im Vordergrund.

Die Fakuma ist dabei auch Informations- und Ideengeber sowie Trend-Barometer für Rohmaterialien, Verarbeitungsmaschinen, Peripherie oder Automatisierungslösungen.

Da eine gut eingespielte und zugeschnittene IT zur Unterstützung der Prozesskette immer mehr an Bedeutung gewinnt, werden auch in diesem Jahr IT-Dienstleister, wie Sycor, beratend zur Seite stehen.