Emissionsfreie Mobilität – Göttingen in der Finalrunde

Text von: redaktion

Bei dem zum zweiten Mal vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ausgeschriebenen Wettbewerb “Emissionsfreie Mobilität in Kommunen“ hat Göttingen mit 14 weiteren Städten die Finalrunde erreicht.

Gefragt für die Endausscheidung sind jetzt detailliertere Unterlagen zu einer Klima schonenden, kommunalen Verkehrspolitik, die nach einem Workshop, noch im November, eingereicht werden müssen.

Über die fünf Gewinnerkommunen will die Jury voraussichtlich Mitte Dezember entscheiden.

In der ersten Runde, bei der sich 55 Kommunen beworben hatten, war es vor allem um die Darstellung von Zielen zur Förderung des Rad- und Fußgängerverkehrs sowie um die Beschreibung infrastruktureller und kommunikativer Maßnahmen gegangen.

Von Bedeutung war außerdem die Benennung von Akteuren und Kooperationspartnern, die bei der Umsetzung von Projekten beteiligt werden.

Mit „Zero-Emission-Mobility“ will das Bundesumweltministerium für emissionsfreie Mobilität werben. Eine Kampagne im kommunalen Bereich soll mehr Menschen motivieren, öfter auf die Nutzung des Autos zu verzichten und stattdessen Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen.

Mit Göttingen in die Finalrunde gehen Berlin, Braunschweig, Bremen, Coesfeld, Freiburg i. Br., Herzogenaurach, Jena, Kiel, Kirchheim u.T., Ludwigsburg, Münster, Norderstedt, Potsdam und Unna. Diese Städte dürfen nun eine detaillierte Bewerbung einreichen.