“Elektromobilität im ländlichen Raum ist machbar“

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Text von: redaktion

Elektromobilität in einer ländlichen Region war einer der Schwerpunkte der Großveranstaltung “Osterode gibt Gas!“ am vergangenen Wochenende, 5. und 6. Mai 2012.

„Wir zeigen in Osterode, dass umweltschonende Mobilität nicht nur in Ballungsräumen machbar ist“, so Bürgermeister Klaus Becker (parteilos) nach einem Rundgang.

Gemeinsam mit Hjalmar Schmidt vom regionalen Energieversorger Harz-Energie nahm Becker die erste von zunächst zwei öffentlichen Ladesäulen in der Kreisstadt in Betrieb.

An ihr können Nutzer von E-Fahrzeugen aller Art mit Strom aus regenerativen Energien „tanken“, die Kosten für die Ladungen trägt bis auf weiteres die Harz-Energie.

Auch Parkgebühren werden für die Fahrzeuge nicht verlangt.

Vielfältig war das Spektrum der ausgestellten Fahrzeuge. Es reichte vom Fahrrad mit Elektroantrieb, dem sog. Pedelec, bis zum Klein-LKW. Besonders junge Leute haben die Elektroroller angesprochen.

Präsentiert wurden auch „erwachsene“ E-Motorräder, die ein Osteroder Anbieter z. B. für touristisches Erleben im Harz vermietet – ein in Deutschland bislang einmaliges Angebot.

Auch über „PKW mit Stromanschluss“ verschiedener Hersteller konnten sich die Besucher informieren. Für Gewerbebetriebe, aber auch Kommunen, kann ein batteriebetriebener Klein-LKW interessant sein, der ebenfalls präsentiert wurde.

Die Stadt Osterode am Harz verfolgt seit Jahren konsequent das Ziel, die Umweltbelastung durch CO2 zu senken, z. B. durch PKW mit Erdgasbetrieb und klimaneutrale Heizsysteme.

Sie ist zudem bereits im Juni 2011 Jahr für den gesamten öffentlichen Stromverbrauch auf regenerative Energien umgestiegen – eine Entscheidung, die nicht erst unter dem Eindruck von Fukushima getroffen wurde.