Einsatz für den Fortschritt

© DGK, Thomas Hauss
Text von: redaktion

Am Herz- und Gefäßzentrum am Agaplesion Krankenhaus Neu-plesion Bethlehem Göttingen (HGZ) wird Mitarbeiterengagement großgeschrieben. Jetzt wurde die Eigeninitiative eines Teammitglieds sogar ausgezeichnet.

Andreas Dormeyer, Pfleger am HGZ, erhielt im Rahmen des diesjährigen Kardiologenkongresses den ersten Preis für seinen informativen Postervortrag zum Thema Analgosedierung – ein vergleichsweise schonendes Narkoseverfahren, das in vielen Fällen eine Alternative zur Vollnarkose darstellt.

Der Preis wurde von der Arbeitsgruppe ‚Assistenzpersonal in der Kardiologie‘ (AG 34) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie im Rahmen der 79. Jahrestagung in Mannheim vergeben.

„Wir wissen es zu schätzen, dass sich unsere Mitarbeiter auch abseits des Berufsalltags engagieren. Denn davon profitieren am Ende unsere Patienten“, sagt Claudius Hansen, Kardiologe am HGZ, der die Themenwahl seines Mitarbeiters aus dem Pflegeteam sehr begrüßt.

Im Gegensatz zur Vollnarkose ist der medikamentöse und apparative Aufwand für die Analgosedierung, die auch Tiefschlaf genannt wird, wesentlich geringer und reduziert somit die Belastung für den Patienten.

Die Methode wird inzwischen in vielen medizinischen Fachgebieten eingesetzt, wie z. B. in der Gynäkologie oder auch der Gastroenterologie.

Neben Preisträger Dormeyer, der in seinem Vortrag insbesondere die Aufgaben des Assistenzpersonals in den Mittelpunkt stellte, beschäftigt sich im HGZ auch Wolpers mit dem Thema Analgosedierung.

Er arbeitet für die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie federführend an der Entwicklung einer Leitlinie für die Anwendung der Anästhesiemethode in der Kardiologie.

Wolpers selbst dazu: „Unser zentrales Anliegen ist die medizinische Weiterentwicklung des Herzund Gefäßzentrums in einem Umfeld vielversprechender medizinischer Innovationen. Deshalb fördern wir die regelmäßige Fort- und Weiterbildung unseres Personals und engagieren uns aktiv für Forschung und Entwicklung.“