Einmaliges Promotionsprogramm

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Text von: redaktion

Der neuen Promotionsstudiengangs “Biodiversität und Gesellschaft“ an der Universität Göttingen ist deutschlandweit einmalig. Das Studienangebot ist interdisziplinär ausgerichtet und wird von der niedersächsischen Landesregierung mit 1,1 Millionen Euro gefördert.

Seit Oktober 2010 arbeiten 24 Promovierende in dem Studienprogramm; 15 von ihnen werden von den Geldern mit sogenannten Lichten- berg-Stipendien unterstützt.

„Wir wollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausbilden, die hier in der ersten Reihe der Forschung Beiträge leisten können“, sagt Prof. Dr. Rainer Marggraf, Umweltökonom und Sprecher des Programms. Hintergrund der Einrichtung des neuen Promotionsstudiengangs „Biodiversität und Gesellschaft“ ist das gemeinsame Anliegen von Wissenschaftlern der Bereiche Agrarwissenschaften, Didaktik der Biologie, Rechts- wissenschaften, Philosophie, Psychologie sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Grundlagen für Schutz und nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt zu erarbeiten. Neben der Erforschung der fachwissenschaftlichen Grundlagen beschäftigen sich die Nachwuchswissenschaftler insbesondere mit der interdisziplinären Analyse und Entwicklung von Instrumenten für verbesserte individuelle und gesellschaftliche Entscheidungen im Bereich der biologischen Vielfalt.

Am Dienstag, 30. November 2010, wird das Promotionsprogramm offiziell eröffnet. Den Festvortrag hält die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel. Sie spricht zum Thema „Biodiversität und Gesellschaft – Anforderungen an eine interdisziplinäre und anwendungsbezogene Biodiversitätsforschung“. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Historischen Sternwarte der Universität Göttingen, Geismar Landstraße 11.