©Alciro Theodoro da Silva
Text von: Anja Danisewitsch

Wir leben in einer stressigen Welt. Gerade die dunkle Winterzeit lädt dazu ein, hin und wieder einmal innezuhalten und sich zu besinnen. Klöster bieten hierzu in vielerlei Hinsicht die  Gelegenheit: ob durch stimmungsvolle Konzerte, die Begegnung mit prägender Geschichte oder als Rückzugsort für eine kurze Pause vom Alltag. faktor geht auf die Reise durch eine lebendige Klosterlandschaft in der Region.

Kloster Walkenried

In der kalten Jahreszeit zeigt sich der Harz häufig von seiner schönsten Seite: Kleine Ortschaften und Tannenwälder verschmelzen zu einer rauen, winterlichen Pracht. Und an einer Stelle ragt eine ganz besondere Ruine meterhoch hervor – eindrücklich und der Zeit enthoben: die ehemalige Klosterkirche Walkenried. Sie war im gotischen Stil erbaut worden, ebenso wie das gesamte Kloster, das 1129 von Zisterziensermönchen gegründet wurde. Gestiftet wurde dies zwei Jahre zuvor von Adelheid von Walkenried als das dritte Zisterzienserkloster überhaupt im deutschsprachigen Raum. Bis Anfang des 16. Jahrhunderts lebten, beteten und arbeiteten die Mönche hier, und so blieb Walkenried über einen langen Zeitraum eines der reichsten und politisch bedeutendsten Klöster in der Region.

Doch 1546 endete das mönchische Leben in den Klostermauern. Eine Lateinschule, die dort untergebracht war, schloss im Jahr 1668 ebenfalls ihre Pforte. Fast 150 Jahre lang wurde die Klosterkirche nun als Steinbruch genutzt und somit zu einer Ruine – bis schließlich durch ein Verbot 1817 dem vollständigen Verfall doch noch Einhalt geboten wurde. Knapp 60 Jahre später begannen die Renovierungen des gotischen Kreuzganges und der Klausur. Eine gute Entscheidung: Seit 2010 zählt die Klosteranlage Walkenried als ältester Teil zu dem UNESCO-Welterbe-Ensemble Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer Wasserwirtschaft.

Wer noch nie zuvor das Kloster im Harz besucht hat, dem sei geraten, die folgenden Monate dafür zu nutzen, denn nur jetzt erstrahlt dieser Ort in einem ganz außergewöhnlichen Licht: Die Kerzenscheinführungen, die hier bis in den Februar hinein stattfinden, offenbaren großen und kleinen Gästen, was es im Mittelalter bedeutete, im bloßen Schein einer Kerze durch den Kreuzgang zu wandeln. Stille und das Eintauchen in die Dunkelheit machen Geschichte sinnlich erlebbar.

Auszeit-Tipps

Das ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried ist ein Erlebnisort, der eine faszinierende Reise für Erwachsene, aber speziell auch für Kinder bereithält.

Führungen im Kerzenschein Der stimmungsvolle Rundgang beginnt nach Einbruch der Dunkelheit und führt durch den einzigartigen Kreuzgang und die angrenzenden Räume, die einst nur den Mönchen vorbehalten waren. Ausgewählte Termine bis Februar 2020 auf der Webseite. Ohne Voranmeldung.

Führung ,Mit Kreuz und Spaten‘ Diese Führung gibt einen Einblick in das Leben und Arbeiten der Zisterzienser in diesem Kloster. Öffentliche Führung ohne Voranmeldung. Sa., So. und feiertags um 14 Uhr

Museumscafé Mit hausgebackenen Kuchen und klösterlichen Köstlichkeiten können Gruppen mit bis zu 80 Personen bewirtet werden. Öffnungszeiten: Di. bis So. und feiertags von 11.30 bis 17 Uhr

ZisterzienserMuseum Kloster Walkenried
Steinweg 4a
37445 Walkenried

Welterbe Corvey

Die Weser schlängelt sich in weiten Bögen durchs Land und fließt gemächlich, fast meditativ dahin, vorbei an der schönen Stadt Höxter. Ganz in der Nähe, nur einen Katzensprung vom Ufer entfernt, gründeten hier im 9. Jahrhundert Benediktinermönche eines der bedeutendsten Klöster des Mittelalters – nicht nur bedeutend für die Region, sondern weit darüber hinaus. Es entwickelte sich zu einem kulturellen, geistigen und wirtschaftlichen Zentrum. In seiner Blütezeit zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert, so bezeugen es überlieferte Schriften, kann das Kloster Corvey auf zahlreiche Königsbesuche zurückblicken. Die alten Mauern der ehemaligen Abtei tragen die Geschichte eines fast 1.000-jährigen klösterlichen Lebens in sich. Erst im Jahre 1802 endete dies im Zuge der Säkularisierung. ebenfalls im 19. Jahrhundert vollzog sich der Wandel vom Fürstbistum Corvey zum Sitz des herzoglichen Hauses Ratibor und Corvey – der Nachfahre Viktor Herzog von Ratibor und Fürst von Corvey ist bis heute Hausherr des Schlosses.

Wer in die Zeit des Mittelalters eintauchen will und erfahren möchte, wie die Mönche einst im Kloster an der Weser lebten, braucht heute allerdings Fantasie. Denn zahlreiche Spuren sind längst nicht mehr da. Sie hat der Dreißigjährige Krieg getilgt, einen Großteil der bedeutsamen Klosterbibliothek in alle Winde zerstreut und die heiligen Reliquien der Abteikirche auf Nimmerwiedersehen verschwinden lassen. Das Gesicht Corveys wandelte sich zum heutigen Antlitz: Von der karolingischen Abteikirche, der dreischiffigen Basilika mit quadratischem Chor und einem Kapellenanbau blieb nur das frühmittelalterliche Westwerk stehen. Die Fürstäbte bauten eine neue Kirche an, eine große Abtei mit Toranlage, Remise und Teehaus. So sieht Corvey im Wesentlichen noch heute aus.

Neben der ,neuen‘ fürstlichen Bibliothek, die mit über 75.000 Bänden heute nicht nur Buchliebhaber in ihren Bann zieht, interessiert die Besucher seit 2014 aber vor allem das alte Westwerk. Dies wurde nämlich unter anderem auch dank seiner orginalen Wandmalereien des Johannischors unter dem Titel ‚Das karolingische Westwerk und die Civitas Corvey‘ in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Auszeit-Tipps

Das 822 gegründete Benediktinerkloster Corvey ist weit über die Grenzen Niedersachsens bekannt und bis heute ein kulturelles Zentrum.

Das Museum Corvey Die Dauerausstellung zeigt 1.200 Jahre Kulturgeschichte – von der karolingischen Glaubensbastion zur barocken Residenz.

Die Bibliotheken von Corvey Insgesamt drei Bibliotheken wurden über die Zeit in Corvey aufgebaut. Der Dichter und Germanist August Hoffmann von Fallersleben war Bibliothekar der fürstlichen Bibliothek. Er liegt hier begraben. Bis zum 4. April 2020 sind Besichtigungen nur mit Voranmeldung im Rahmen einer Führung möglich.

Corveyer Sommerkonzerte Die Konzertreihe hat sich zur Aufgabe gemacht, junge aufstrebende Musiker aus der Welt der klassischen Musik vorzustellen. Karten unter: www.klassik-in-owl.de oder Tel. 05231 56 99 999.

Via Nova – Kunstfest Corvey Ende August bis Ende September 2020 wird es unter dem Motto ‚Wild.Wald.Welt‘ ein Kunstfest geben: inszenierte Lesungen, musikalische Darbietungen, Gespräche und Performances, die das Bild der Deutschen und ihres Waldes in den Mittelpunkt stellen. Tickets unter: vianova@corvey.de oder Tel. 05231 570150.

Schloss Corvey
Corvey 1
37671 Höxter

Ursulinenkloster Duderstadt

Mitten im Herzen von Duderstadt – und nicht in der Abgeschiedenheit, fern jeglicher Ablenkungen – befindet sich das Ursulinenkloster Duderstadt. Ein kleiner Bummel über den Marktplatz und durch die mittelalterlichen Gassen der Kleinstadt lässt sich ganz leicht mit einer Einkehr in klösterliche Mauern verbinden. Geistliches und weltliches Leben liegen selten so nah beieinander.

Menschen, die vom Alltagstrubel mal eine kleine Auszeit in der Stille suchen, ohne sich in völlige Askese begeben zu wollen, sind an diesem Ort gut aufgehoben. Im Jahr 1700 von den Ursulinen als Kloster mit Internat gegründet, beherbergten die Räume bis in die 1970er-Jahre den Ursulinenkonvent selbst mit seiner dazugehörigen Klosterschule. Der Orden der Ursulinen blieb auch nach der Schulschließung 1973 erhalten und wird noch heute von vier Frauen gelebt, die ihrem Tagesrhythmus mit drei Stundengebeten – morgens, mittags, abends – folgen. Ein kleiner Innenhof, der zum Besinnen einlädt, lässt schnell vergessen, dass man sich nur drei Gehminuten von der Innenstadt entfernt befindet.

Wer sich nicht zurückziehen, sondern kulturellen Genüssen hingeben möchte, dem sei die angrenzende Liebfrauenkirche wärmstens ans Herz gelegt. 1424 wurde an diesem Platz die Kapelle Ad Beatam Mariam Virginem erbaut und 1700 zu einem größeren Gotteshaus erweitert. Nach ihrem Abriss entstand dort die heutige neuromanische Ursulinenkirche Liebfrauen, deren Grundstein 1889 gelegt wurde. Seit 2007 zeigt sich das Innere der Kirche im modernen Gewand.

Auszeit-Tipps

Auszeit im Kloster Modernisierte Gästezimmer mit Bad für einen Rückzug aus dem Alltag

Ganzjähriges Kursprogramm Meditation, Yoga- und Fastenkurse, Kurzurlaub für Frauen, Bildungs- und Freizeitangebote – es gibt ein vielseitiges Angebot unter: www.kirche-untereichsfeld.de/ursulinen/events-view

Klosterfrühstück für Frauen Unter dem Jahresthema ,30 Jahre friedliche Revolution und deutsche Einheit – ein Rückblick‘ werden auch 2020 regelmäßige Frühstücke angeboten, bei denen sich Frauen jeden Alters und jeder Religion begegnen können. Termine gibt es im Jahresprogramm 2020.

Zimmer- und Kursbuchung: Tel. 05527 9145-12, gaestebereich@ursulinen-duderstadt.de, www.ursulinen-duderstadt.de

Ursulinenkloster Duderstadt
Neutorstr. 9
37115 Duderstadt

Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde

Der Weg zum Kloster Bursfelde kann auf zweierlei Weisen zurückgelegt werden: mit dem Auto auf Landstraßen ohne Netzempfang und schmalen Straßen durch Wald und Flur – oder zu Fuß als Pilger bei einem Halt zwischen Loccum und Volkenroda. So oder so: Es ist diese Stille und Abgeschiedenheit, die den Besucher sofort die Hektik des Alltags vergessen lässt. Zunächst als Haus- und Familienkloster der Grafen von Northeim 1093 gegründet, wurde es wenig später von Benediktinermönchen des Klosters Corvey besetzt. Die lutherische Reformation führte dann auch in Bursfelde nach und nach dazu, dass das Klosterleben erlosch und im Jahr 1672 ganz endete. Was folgte, war eine fast 300 Jahre währende Nutzung der Klosteranlagen als landwirtschaftlicher Gutsbetrieb.

Es scheint wie ein Wunder, dass es im Jahr 1978 fünf jungen Ehepaaren gelang, diesen Ort  wiederzubeleben – und auch wenn diese Gemeinschaft zerbrach, ein Ehepaar blieb und half, dem einstigen Kloster seine geistliche Bestimmung wieder zuzuführen. Der Satz, der Werner und Martha Anisch leitete, gilt bis heute: „Hören, was am Ort klingt.“ Ein Motto, welches sich das seit nunmehr 41 Jahren bestehende Geistliche Zentrum Kloster Bursfelde zu eigen gemacht hat. Die Glocke der Klosterkirche der ehemaligen Benediktinerabtei läutet täglich zum Abendgebet und lädt ein, im Kerzenschein der Stille und dem Gesang zu lauschen. Ein modernes Tagungshaus mit ganzjährigen Angeboten und ein Pilgerhaus mit großer Gemeinschaftsküche machen diesen Ort zu einem Raum für Begegnung – mit anderen und mit sich selbst.

Auszeit-Tipps

Oase Wer stille Einkehr und Naturnähe sucht, findet in Bursfelde einen Ort zum Ankommen.

Ganzjähriges Seminarangebot Als geistliches Zentrum bietet Bursfelde jeden Monat Seminare und Weiterbildungen zu christlichen Themen. Das aktuelle Seminarprogramm gibt es online (s.u.).

Tägliches Abendgebet um 18 Uhr Um einen Tag im Kloster angemessen abzuschließen, empfiehlt es sich, dem Abendgebet beizuwohnen.

Gottesdienst mit Abendmahl An jedem 1. Sonntag im Monat und an großen kirchlichen Feiertagen findet in der Klosterkirche um 11 Uhr ein Gottesdienst mit Abendmahl statt.

Entdecken durch Verhüllen Vom 26. Februar bis zum 5. April 2020 wird ein modernes Fastentuch mit 27 Holzschnitten zu Motiven aus dem Alten und Neuen Testament die Kreuzigungsgruppe in der Ostkirche verhüllen.

Pilgerherberge Die Pilgerherberge befindet sich in einer ehemaligen Scheune auf dem Klostergelände und ist bewusst klösterlich einfach eingerichtet.

Geistliches Zentrum Kloster Bursfelde
Klosterhof 5
34346 Hann. Münden
Tel. 05544 1688
info@kloster-bursfelde.de

Kloster Brunshausen

Wenn der Winter seine Kälte durchs Land schickt und frostige klare Luft zu einem Spaziergang einlädt, gibt es nichts Schöneres, als danach in einem gemütlichen Café einzukehren.

Nur 20 Minuten Fußmarsch liegen zwischen Bad Gandersheim und dem Kloster Brunshausen. Der Klosterhügel ist mit seiner über 1.000-jährigen Geschichte die Keimzelle des Ortes: Liudolf und Oda, die ottonischen Stammeltern, legten hier 852 den Grundstein für eine bewegte Zeit. Gut 500 Jahre lang, bis die Reformation im 16. Jahrhundert durchs Land zog, lebten hier hinter den Klostermauern Benediktiner-Nonnen. Nach vielen unruhigen Jahren leitete Anfang des 18. Jahrhunderts die Äbtissin Elisabeth Ernestine Antonie von Sachsen-Meiningen eine neue Blütezeit ein. Sie ließ von 1713 bis 1726 Teile des Klosters in ein Sommerschloss umbauen, in welchem sie ganz im barocken Zeitgeist einzigartigen Kunst- und Naturaliensammlungen einen Raum gab. Die bis heute erhaltenen Wandgemälde – mit den ägyptischen Pyramiden, Isfahan und Rom – sind in der Region einmalig. Nach dem Tod der Äbtissin wurden die Gemäuer zunächst als Arbeiterwohnhaus und später als Scheune und Stall zweckentfremdet. Den Tiefpunkt der Geschichte bildeten die Jahre 1944/45: Das Kloster wurde zur Außenstelle des KZ Buchenwald. Erst 1989 wird diesem Ort endlich wieder kulturelles und  gesellschaftliches Leben eingehaucht. Und auch in der Umgebung ist man nicht allein: Entlang des Skulpturen-Wegs, der hinüber zum Kloster Lamspringe führt, begegnen dem Suchenden viele steinerne Zeitgenossen.

Auszeit-Tipps

Die mittelalterliche Klosteranlage ist noch heute lebendige Stätte für Zusammenkunft, Kunst und Kultur.

Sommerschloss: Dauerausstellung ,Barocke Sammelleidenschaft‘ des Museums Portal zur Geschichte. Ganzjährig bietet die Ausstellung – neben den Wandgemälden – herrschaftliche Gemälde und kostbare Bücher. Öffnungszeiten: Nov bis Feb: Di. bis So. von 12 bis 16 Uhr, März bis Okt: Di. bis So. von 11 bis 17 Uhr

Klosterkirche Brunshausen: Dauerausstellung ,Starke Frauen – Feine Stiche‘ des Museums Portal zur Geschichte. Die Ausstellung führt durch die wechselvolle Geschichte des Klosters und präsentiert kostbare Textilien vom frühen Mittelalter bis zur Barockzeit. Öffnungszeiten: Nov bis Feb: Di. bis So. von 12 bis 16 Uhr, März bis Okt: von 11 bis 17 Uhr

Handwerkskurse auf dem Klosterhof Wer gerne mit den Händen arbeitet, kann auf dem Klosterhof vieles ausprobieren: japanisches Handwerk, Restaurierung Bildhauerei und Grundtechniken der Holzverarbeitung.

Hofladen mit regionalen Spezialitäten und Werkzeugen Der Hofladen in einer großen Fachwerkscheune ist wie ein kleiner Tante-Emma-Laden, in dem es alles vom japanischen Messer über Seifen und Gewürze bis zu italienischer Feinkost und Papierwaren gibt. Öffnungszeiten: Di. bis Fr. von 14 bis 18 Uhr, Sa bis So von 12 bis 18 Uhr

Café im Klosterhof und Rosencafé Gleich zwei Cafés laden zu Kaffee und Kuchen ein. Öffnungszeiten variieren je nach Jahreszeit

Klosterhof Brunshausen
Brunshausen 6/7, 37581 Bad Gandersheim
Tel. 05382 3141
info@klosterhof-brunshausen.de

Weitere Klöster in der Region

Kloster Germerode

Das Kloster Germerode ist ein ehemaliges Prämonstratenser-Chorfrauenstift am Fuße des Hohen Meißners in Nordhessen und heute ein geistliches Zentrum. Menschen aus nah und fern kommen an diesen Ort, um innezuhalten.

Auszeit-Tipps

Die Klosterkirche (romanische Basilika) bietet Führungen an und hält die Kirche tagsüber für Besucher offen.

Führungen können im Pfarramt unter Tel. 05657 278 oder pfarramt.germerode@ekkw.de angefragt werden.

Der Verein Kloster Germerode e.V. hat sich zur Aufgabe gemacht, die Klosteranlage zu erhalten und weiter auszubauen. Das ehemaligen Domänenpächterhaus ist heute Tagungsstätte und kann angemietet werden.

Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck unterhält eine Pfarrstelle für Meditation und geistliches Leben‘ im Kloster Germerode. Dort werden Seminare, Zeiten der Einkehr und Stille sowie ökumenische Pilgerwege angeboten.

Kloster Germerode e. V., Klosterfreiheit 34, Tel. 05657 423, tagungshaus@klostergermerode.de

Kloster Germerode
Goldbergstr. 3
37293 Herleshausen
Tel. 05654 923888

Kloster Gerode

Das Kloster Gerode, um 1100 gestiftet, ist eine ehemalige Benediktinerabtei im Eichsfeld in Thüringen. Als Gesundheits- und Ausbildungszentrum ,Weg der Mitte‘ ist es heute ein Treffpunkt westlicher und östlicher Heiltraditionen – innovativ, interkulturell, sozial orientiert und gesellschaftlich engagiert.

Auszeit-Tipps

Kloster auf Zeit Wer die heilende Kraft der Natur für sich nutzen möchte, der kann zum nachhaltigen Stressabbau in die Ruheoase Gerode eintauchen. Mit Yoga, Meditation, vegetarischer Ernährung, Gesprächsrunden und geführten Wanderungen.

Benefit Yoga®-Sommerwoche Bei diesem Angebot kommen sogar Kinder ab sechs Jahren auf ihre Kosten. Aber auch die Erwachsenen erfahren über die Yoga-Stunden hinaus viel über gesundheitliche und yogaphilosophische Aspekte.

Rühren und Berühren – Einführung in vegetarisches Kochen und Klassische Massage Der nächste Termin vom 31. Januar bis zum 2. Februar 2020 widmet sich den Geheimnissen der Geroder Klosterküche und führt in wirkungsvolle Massagegriffe ein – und wird gerne von Paaren genutzt.

Silvester im Kloster Gerode Innere Einkehr – ein Jahreswechsel als Impulsgeber für das neue Jahr 2020

WEG DER MITTE Kloster Gerode
37345 Gerode, Sonnenstein
Tel. 036072-8200

Franziskanerkloster auf dem Hülfensberg

Im 14. Jahrhundert gründeten Zisterzienserinnen ein Kloster auf dem Wallfahrtsort Hülfensberg. Im Jahre 1860 ließen sich Franziskanermönche an diesem Ort nieder. Noch heute folgt das  Franziskanerkloster den Worten des Heiligen Franziskus: „Wenn es dir guttut, dann komm.“

Auszeit-Tipps

Wallfahrtsort mit Wallfahrtskirche und romanischem Kreuz Das romanische Hülfenskreuz aus dem 12. Jahrhundert ist eines der bedeutendsten sakralen Kunstwerke im Bistum Erfurt.

Kloster zum Mitleben Das Franziskanerkloster ist für katholische und evangelische Christen ebenso offen wie für Menschen ohne Konfession. Wer durchatmen und neue Kraft schöpfen möchte, kann eine Woche am klösterlichen Leben teilhaben.

Pilgerwege Eingebettet in einer wunderschönen Umgebung laden vier Pilgerrundwege zu einem kurzen Rückzug aus dem Alltag ein. Weiterhin bieten die Franziskanermönche Wallfahrten mit ökumenischen Pilgerwanderungen und ,Unterwegs mit Franziskus‘ an.

Konzerte in der Wallfahrtskirche An Sonntagen finden regelmäßig Konzerte statt. (Termine auf der Webseite)

Franziskanerkloster Hülfensberg
Hülfensberg 1
37308 Geismar OT Bebendorf
Tel. 036082 4550-0
info@huelfensberg.de

Kloster Volkenroda

Das Kloster Volkenroda in Thüringen besticht unter anderem durch seine zwei Kirchen: Zum einen befindet sich hier die älteste Zisterzienserkirche Deutschlands aus dem 12. Jahrhundert, die noch für Gottesdienste genutzt wird. Zum anderen kam 2001 der moderne Christus-Pavillon von der Expo 2000 nach Volkenroda – und so verbindet sich auch in diesem Kloster Glaube mit modernem Leben.

Auszeit-Tipps

Kunst und Kultur Das Kloster Volkenroda und bietet mit Kino, Gospel oder dem Sommermusikfestival eine bunte Vielfalt.

Seminare und Workshops Die angebotenen Workshops und Seminare reichen von Persönlichkeitsbildung über Kommunikationsseminare bis hin zu Selbstmanagement.

Kloster auf Zeit Nicht nur, wer sich auf den Pilgerweg begibt, findet im Kloster Volkenroda eine Herberge, auch Menschen, die eine Auszeit suchen, um in Entscheidungs- oder Krisensituationen die nötige Stille zu finden. Auszeit-Suchende können im Kloster von einer Woche bis zu drei Monaten einkehren.

Zu Gast im Kloster Auch für Tagesgäste lohnt sich der Besuch. Es gibt Gottesdienste und Kindergottesdienste, ein Café, einen Spielplatz und einen Bauernhof mit Tieren. Führungen in der Klosterkirche und dem Christus-Pavillon finden nur in Gruppen und nach Anmeldung statt.

Kloster Volkenroda
Amtshof 3
99998 Volkenroda
Tel. 036025.559-0