Einbecker übernimmt die Brauerei Härke

© Alciro Theodoro da Silva
Text von: redaktion

Die Insolvenzverwalterin Karina Schwarz und der Vorstand der Einbecker Brauhaus AG gaben am Freitag, 18. Januar 2013, gemeinsam bekannt, dass Einbecker Brauhaus am 2. Februar 2013 die Brauerei Härke übernehmen wird.

Der Braustandort in Peine bleibt erhalten, damit verbunden ist der Erhalt von 16 Arbeitsplätzen.

Das Einbecker Brauhaus hat sich weiterhin verpflichtet, Investitionen in den Braubetrieb zur Standortsicherung vorzunehmen und mit weiteren Investitionen in Vertrieb und Vermarktung den Absatz der Härke Biere weiter zu stärken.

Zu diesem Zweck wird eine neue Gesellschaft, die ‚Braumanufaktur Härke GmbH‘, gegründet, die ab dem 2. Februar 2013 für die Produktion und den Vertrieb der Härke-Biere verantwortlich sein wird.

Braubetrieb sowie alle Aktivitäten in der Kundenbetreuung und dem Festgeschäft verbleiben am Standort Peine. Auch die beliebten Brauereibesichtigen werden weiterhin möglich sein.

Die Logistik, die bereits heute zum größten Teil aus Einbeck erfolgt, sowie die Buchhaltung, werden zentralisiert. Die Abfüllung der Härke-Biere erfolgt bereits seit Oktober 2011 in Einbeck.

„Trotz der notwendigen Personalanpassungen sind wir froh, dass mit der Übernahme des Braustandortes Peine und die damit verbundene Brautradition erhalten bleibt und wir uns als verlässlicher Partner für Gastronomie und Handel weiterhin in der Region engagieren können. Die Region Peine steht zur ihrer Marke Härke. Das ist eine sehr gute Basis für eine zukünftig positive Geschäftsentwicklung“, so die beiden Vorstände des Einbecker Brauhauses, Lothar Gauß und Walter Schmidt.

„Ich bin zufrieden über das Verhandlungsergebnis, das den Erhalt des Standortes und die Mehrzahl der Arbeitsplätze als zentrales Element beinhaltet“, so Karina Schwarz.