Einbecker Brauhaus blickt positiv in die Zukunft

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Text von: redaktion

Trotz eines Absatzeinbruchs in den letzten Monaten sieht sich die Einbecker Brauhaus AG strukturell gut für die Zukunft positioniert. Durch differenziertes Produktmarketing werden die unterschiedlichen Biersorten in ihrem jeweiligen Marktsegment neu positioniert.

Bei einer Pressekonferenz am 2. April 2009 wurden die Zahlen 2008 vorgelegt. Demnach haben sich das Nichtraucherschutzgesetz als auch die Finanzkrise deutlich negativ auf den Bierkonsum ausgewirkt.

Der Bockbierabsatz ist jedoch entgegen dem bundesweiten Trend gestiegen. Daher werden die Marketingaktivitäten für das Einbecker Mai-Ur-Bock – das bereits Marktführer ist – weiter gestärkt.

Ab Ende April wird eine gemeinsame Aktion mit Grossmann, einem bedeutenden Hersteller für Premium Feinkostprodukte in Deutschland, gestartet. Durch attraktive Paketangebote sollen neue Vertriebslinien über Gastronomie, Hotellerie und Restaurationsbetrieben erschlossen werden.

Auch der Vertrieb über Tankstellen wird verstärkt. Hier will die Brauerei mit 0,5 Liter Dosen Mai-Ur-Bock den Absatz kräftig ankurbeln.

Insgesamt 5,9 Millionen Euro wurden 2008 in Sachanlagen investiert: neben dem Kauf des bisher angemieteten Logistikzentrums vor allem in neue Flaschen und Kästen. Klares Produktprofil und zeitgemäßes Design sollen den Verbrauchern künftig die Lust auf Bier wieder schmackhaft machen.

„Der Geschmack ist tabu“, so Bernhard A. Gödde, Vorstandsmitglied für das Ressort Marketing und Vertrieb, „doch wollen wir mit neuem Auftritt Impulse für die Marken generieren. Daher agieren wir antizyklisch und erhöhen jetzt unsere Marketings- und Vertriebsaktivitäten.“

Dazu gehört das erstmalige Angebot von Mai-Ur-Bock in Berlin, um die Marke deutschlandweit aufzustellen. International wird Einbecker bereits nach Norditalien, China und Japan exportiert.

„Wir denken langfristig“, sagt auch Vorstandsmitglied Lothar Gauß. „Das jetzige Ergebnis haben wir aus eigenem Handeln erwirtschaftet. Und wir wollen mit einer Dividendenzahlung ein deutliches Zeichen setzen, dass es lohnt, sich weiterhin mit dem Unternehmen zu beschäftigen.“