Ein unverwechselbares Profil

© Alciro Theodoro da Silva
Text von: Tobias Kintzel, redaktion

Verwaltungsdirektorin Karolin Loh steuert entschlossen den Audi TT Roadster und seit einem Jahr auch das Göttinger Symphonie Orchester – bei beiden steht sie auf guten Sound.

Das Wetter meint es an diesem Tag gut: Die Sonne scheint, und so kann das Dach des Audi TT Roadster für die Fotoaufnahmen mit Testfahrerin Karolin Loh geöffnet werden. Gleich neben dem Sitz des Göttinger Symphonie Orchesters (GSO) am Leineufer liefern das satte Grün der Bäume und Hecken den richtigen Kontrast für den weißen Sportler mit dem kraftvollen, markanten Design. Die Verwaltungsdirektorin Loh – die seit Juli 2014 in ihrer ersten Saison in Göttingen tätig ist – wirkt entspannt, und schon nach kurzer Absprache mit dem Fotografen sind die Bilder im Kasten. Was nach einem ruhigen Auftakt für die nun anstehende Ausfahrt mit dem Audi TT aussieht, entpuppt sich wenige Minuten später jedoch als die Ruhe vor dem Sturm: Wenn die studierte Betriebswirtschaftlerin und Kulturmanagerin Loh über ihren – O-Ton – ‚Traumjob‘ beim GSO spricht, legt sie ein anspruchsvolles Tempo für den Stift des Autors vor.

Nachdem sie letztes Jahr ihr zweites Studium als Kulturund Medienmanagerin abgeschlossen hatte, war sie auf die Stelle als Verwaltungsdirektorin aufmerksam geworden. „Ich wusste, dass hier ein hervorragendes Orchester und mit Christoph-Mathias Mueller ein Spitzendirigent auf internationalem Niveau zusammenarbeiten. Und ich wollte unbedingt ein Teil davon sein“, erinnert sie sich. Da die gebürtige Oldenburgerin auch privat Audi fährt, ,fremdelt‘ sie im TT Roadster nicht, fühlt sich im Gegenteil offensichtlich wohl. Das Auto fährt sich leicht und angenehm. Ich habe jederzeit das Gefühl, alles unter Kontrolle und im Blick zu haben“, sagt Karolin Loh. Ein echter Hingucker ist das innovative virtuelle Cockpit: So sind Drehzahlmesser und Tachometer voll digital umgesetzt. Ist das Navigationsgerät in Gebrauch, nimmt das Display die gesamte Breite des Cockpits ein, und die übrigen Anzeigen rücken an die äußeren Ränder. Alles spielt sich zentral im Blickfeld ab und ist so stilvoll umgesetzt wie der gesamte Innenraum des Roadsters. Minimalistisches Design herrscht vor, reduziert auf die sportlichen Gene des Fahrzeugs, ohne den Komfort zu vernachlässigen.

Obwohl die aktuelle Spielzeit noch in vollem Gang ist, wird schon intensiv an der Zukunft des Orchesters gearbeitet. Dabei laufen, so Loh, viele Arbeiten in der kleinen Verwaltung parallel: „Wir planen schon die nächste und übernächste Spielzeit. Die Musiker auf hohem Niveau sind sehr gefragt, wir müssen rechtzeitig anfragen und dabei auch auf das gute Netzwerk unseres Dirigenten zurückgreifen.“ Auch die Auswärtsgastspiele des GSO brauchen Vorbereitung. „Viele Städte wollen ihr Kulturangebot interessant und wertig halten. Wir können als flexibles und mobiles Orchester mit anerkannt hoher musikalischer Qualität diese Nachfrage bedienen.“ Und das ist auch nötig, denn das Orchester erhält zwar Fördermittel vom Land Niedersachsen, von Stadt und Landkreis Göttingen, muss aber zusätzlich einen untypisch hohen Anteil des Etats selbst einspielen.

„Auswärtige Gastspiele sind da ein probates Mittel. Aber wir sind und bleiben das Göttinger Orchester“, betont Loh. „Wir spielen gerne vor unserem heimischen Publikum. Maximal 15 Prozent unserer Engagements planen wir außerhalb Niedersachsens.“ Für die Zukunft sieht sie einen Spagat auf das GSO und dessen Management zukommen: Die ohnehin hohe musikalische Qualität soll weiter gestärkt werden bei gleichbleibend moderaten Eintrittspreisen. Sie sei froh, dass alle Mitarbeiter bei dieser Aufgabe an einem Strang zögen. Das GSO habe eine langfristig angelegte Strategie auf dem Weg zur Qualitätsmarke entwickelt, die es nun umzusetzen gelte. „Dabei hatten wir den Mut, anders zu denken“, so Loh. Jetzt möchte sie Transparenz durch Kommunikation nach außen herstellen. „Ich fühle Verantwortung, als wäre das GSO mein eigenes Unternehmen“, sagt die früher selbständige Unternehmerin. Wenn sie nach einer Woche vollen Engagements in einem Konzert des Orchesters sitzen dürfe, dann sei das „eine wunderbare Belohnung mit garantiertem Gänsehaut-Gefühl“.

Dafür sorge bei ihr auch der Audi TT Roadster. „Der hat einen guten Sound – das kann ich beurteilen“, sagt Loh lachend. Der tiefe Schwerpunkt des Fahrzeugs sichert die perfekte Straßenlage, der kraftvolle TFSI-Motor mit ordentlichem Drehmoment bringt den nötigen Vortrieb für echten Fahrspaß. Loh habe der Audi schon auf den ersten Blick gefallen. Das Design sei modern und zeitlos. „Toll finde ich, dass er wie ein gut trainierter Sportler wirkt, ohne aufdringlich zu sein. Für mich ist das ein Typ mit Charme und Charakter, der mit tollen Fahreigenschaften überzeugt“, sagt Karolin Loh am Ende der Fahrt zusammenfassend. In naher Zukunft will die Verwaltungsdirektorin des GSO die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Privatpersonen im Bereich des Sponsorings und der Förderung durch Spenden intensivieren.

„Wir haben bereits wunderbare, langjährige Beziehungen zu Musikliebhabern, die wir pflegen wollen. Wir wollen aber auch weiteren Unterstützern eine echte Motivation geben, mit uns zu arbeiten.“ Die Bringschuld sieht sie beim GSO: Es müssten Strukturen und Angebote geschaffen werden, die überzeugen. „Wir machen das mit vollem Einsatz und viel Herzblut.“ Das Ziel sei klar: Das Göttinger Symphonie Orchester soll ein unverwechselbares Profil als Qualitätsmarke erhalten, etwas das der Audi TT Roadster ohne Zweifel bereits hat.