Ein starkes Netz für die Energiewende

© E.ON Mitte AG
Text von: redaktion

Die Energiewende in der Region kommt mit großen Schritten voran: Am Mittwoch hat die E.ON Mitte AG die 40.000. Anlage zur Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien an das eigene Stromnetz angeschlossen.

Die Anlage von Jürgen Weber und Veronika Garde aus Melsungen (Schwalm-Eder-Kreis) hat eine Leistung von 5,1 Kilowatt peak und produziert jährlich durchschnittlich etwa 4.600 Kilowattstunden Strom.

Einen Teil der erzeugten Energie nutzt Jürgen Weber und Veronika Garde vor Ort selbst, den überschüssigen Strom speisen sie zukünftig ins Stromnetz von E.ON Mitte ein und erhalten dafür die gesetzlich geregelte Einspeisevergütung.

Annähernd 20 Prozent des Stromes, der im E.ON Mitte-Netz fließt, kommen mittlerweile aus erneuerbaren Energien.

„Die immer größeren Mengen Strom aus dezentralen Erzeugungsanlagen sind in das Gesamtsystem aufzunehmen, ohne die hohe Versorgungszuverlässigkeit zu gefährden“, erklärt Jörg Hartmann.

„Als regionaler Energieversorger mit einem großflächigen zusammenhängenden Netzgebiet und einem hochmodernen Netzmanagement besitzen wir die fachliche Kompetenz, die steigende Zahl dezentraler Erzeugungsanlagen bestmöglich in das bestehende Netz zu integrieren.“

Dafür müsse das Netz kontinuierlich verstärkt und ausgebaut werden.

In den vergangenen drei Jahren hat E.ON Mitte für rund 420 Projekte zum EEG-bedingten Netzausbau oder zur Netzverstärkung rund 13 Millionen Euro investiert – für dieses Jahr sind weitere 6,5 Millionen Euro vorgesehen.