Ein Lambda fürs GöTec

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Text von: redaktion

Am 31. August 2010 lud die Geschäftsführung der Firma SeqLab zum Empfang vor das Göttinger Technologie- und Gründerzentrum ein. Anlass war die Einweihung einer Granitskulptur von Bildhauer Michael Steup.

Ab sofort schmückt den Vorplatz des Göttinger Technologie- und Gründerzentrums eine Skulptur aus Granit. Die Skulptur des Künstlers Michael Steup wurde im Jahr 2008 im Haus Harig in Hannover ausgestellt.

Um eine möglichst unbefangene Betrachtung zu erreichen entschied sich Steup dafür, seine Kunstwerke nicht zu betiteln. Worin Einige einen sich leicht durch das Gras schlängelnden Wurm erkennen, sieht Bernd-Peter Ernst, Geschäftsführer der im GöTec ansässigen Firma SeqLab, „ein Peak, ein visuell sichtbar gemachtes Signal, eine Schwingung, die das Ergebnis seiner Arbeit darstellt: Das Lambda“.

Was so leicht erscheint, ist in Wirklichkeit ein Schwergewicht – der Künstler hat es geschafft in einer viermonatigen Arbeit 250 Kilogramm Granit unbeschwert erscheinen zu lassen.

Auch hier sieht Ernst eine Parallele zu seiner Arbeit: „Forschung ist eine harte und oft einsame Arbeit! Am Ende liegt das Ergebnis ganz klar vor uns – leichtfüßig findet diese Arbeit dann den Weg in die Lehrbücher“.

Einen besseren Platz als das Göttinger Technologiezentrum kann sich der Göttinger Wissenschaftler für dieses Kunstwerk nicht vorstellen. Außerdem war das Lambda-Zeichen das ehemalige Firmenlogo der Firma SeqLab. „So verbinden sich zukünftig Kunst und Wissenschaft vor dem GöTec und der Eingangsbereich wird durch dieses Kunstwerk aufgewertet“, freut sich Klaus Rüffel, GWG-Prokurist und Zentrumsleiter des GöTec.