Ehemaliger Transplantationschirurg verhaftet

Text von: redaktion

Die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) sieht im Zusammenhang mit dem Haftbefehl gegen den ehemaligen leitenden Transplantationschirurgen der UMG ihr rasches Handeln bestätigt.

Der Vorstand der UMG hatte sofort nach Bekanntwerden der Vorwürfe gegen den ehemaligen leitenden Transplantationschirurgen im November 2011 den Arzt beurlaubt und die Staatsanwaltschaft informiert.

In der Folge hat die UMG eng mit der Staatsanwaltschaft in Braunschweig zusammengearbeitet und alle notwendigen Unterlagen für die Ermittlungen zur Verfügung gestellt.

Zudem hatte die UMG sofort eine externe Gutachterkommission zur Untersuchung der Vorwürfe eingesetzt, die in Zusammenarbeit mit der Prüfungs- und Überwachungskommission der Bundesärztekammer (BÄK) im Kontakt mit der Staatsanwaltschaft Braunschweig steht.

Zu den von der Staatsanwaltschaft Braunschweig mitgeteilten Vorwürfen darf und wird die UMG im Interesse der laufenden Ermittlungen keine weiteren Angaben machen.