Effizienter Güterverkehr auf Schiene und Schiff

Text von: redaktion

Mit diesem Thema beschäftigt sich der nächste MobilitätsTalk Südniedersachsen am 15. September 2011. Dabei wird die Frage geklärt, warum Göttingen - obwohl ohne Hafen - ein zukunftsträchtiger Hafenhinterlandstandort ist.

Die Verkehrsprognosen für Deutschland und Europa zeigen: Der Güterverkehr wächst dramatisch.

Neben der Bewältigung des kontinuierlich wachsenden Güterverkehrsaufkommens auf den europäischen Straßen kommt dem Güterverkehr auf Schiene und (Binnen-) Schiff in naher Zukunft eine deutlich höhere Bedeutung zu.

Hier spielen dann vor allem die GVZ-Standorte mit Zugang zum „Kombinierten Verkehr“ eine bedeutende, zukunfts- und standortsichernde Rolle. So wird u. a. das GVZ Göttingen eine tragende Rolle als Hafenhinterlandstandort spielen können.

Ein Anfang ist bereits gemacht: Seit dem 23. Juni 2011 bietet die K+S Transport GmbH Containerdienste vom GVZ Göttingen nach Hamburg und Bremerhaven an. Weitere Standorte sind geplant. Als Referent wird Robert Zydeck, Leiter Baltic-Train, K+S Transport GmbH, das Thema „Kombinierter Ladungsverkehr mit Schiene und Binnenschiff“ beleuchten.

Ein zukunftsträchtiger Zielhafen wäre der JadeWeserPort in Wilhelmshaven, der als Jahrhundertprojekt im Herbst 2012 als Common User Terminal in Betrieb geht. Er wird dann der einzige Container-Tiefwasserhafen Deutschlands sein. Vorgestellt wird er im Expertenvortrag „Jahrhundertprojekt JadeWeserPort – heute und in Zukunft“ von Rüdiger Beckmann, Vertriebsleiter JadeWeserPort Logistics Zone GmbH & Co. KG.

Der Talk in entspannter Atmosphäre schließt sich um 20 Uhr dem Programm an.

Termin: Donnerstag, 15. September, Beginn um 18 Uhr
Veranstaltungsort: Tagungs- und Eventhotel FREIZEIT IN, Dransfelder Straße 3, 37079 Göttingen
Kosten: 70 Euro zzgl. Mehrwertsteuer
Anmeldung: bis 13. September per E-Mail an MobilitätsTalk