EAM fördert weitere Klimaschutzprojekte in Göttingen

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Text von: redaktion

Die EAM Energieeffizienz Aktiv Mitgestalten gGmbH fördert in diesem Jahr weitere Projekte zum Klimaschutz in Göttingen mit insgesamt 131.872 Euro.

Entsprechende Förderanträge bewilligte der EAM-Regionalausschuss Nord in seiner Sitzung in Groß Schneen (Friedland), an der Vertreter der an der EAM beteiligten Kommunen, Geschäftsführer Siegmund Laufer und E.ON Mitte-Regionalzentrumsleiter Armin Schülbe teilnahmen.

In der vorigen Sitzung im Juni, an der Göttingen zum ersten Mal vertreten war, wurden der Stadt bereits Förderungen in Höhe von 42.950 Euro zugesagt.

Projekte zur Energieeinsparung

Die Stadt Göttingen kann sich über Fördersummen für drei Projekte freuen. Im Zuge der Modernisierung der Straßenbeleuchtung wird die LED-Umrüstung von Kofferleuchten, die in den Wohngebieten der Göttinger Ortsteile zum Einsatz kommen, mit 71.930 Euro durch die EAM unterstützt.

Bei gleichbleibender Helligkeit werden Stromkosten und CO2-Emissionen eingespart.

Unterstützt wird auch die Modernisierung des Übergangswohnheims der Göttinger Werkstätten in der Friedrich-Naumann-Straße.

Der mit 34.750 Euro bezuschusste Austausch des bisher eingesetzten Gas-Heizkessels durch einen modernen Gas-Brennwertkessel soll künftig die Heizungskosten verringern. Darüber hinaus wird die Sanierung der Innenbeleuchtung an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule mit weiteren 25.192 Euro gefördert.

Auch hier können dank der Förderung künftig Stromkosten reduziert werden.

Landkreis Göttingen

Auch der Landkreis profitiert von Förderungen durch die EAM. Die Gemeinde Ebergötzen erhält für die Erneuerung der Heizung in der Sporthalle Holzerode einen Zuschuss in Höhe von 5.738 Euro.

Die bestehende Kesselanlage mit einer Leistung von 150 Kilowatt (kW) soll gegen ein effizienteres Erdgas-Brennwertgerät mit nur noch 80 kW ausgetauscht werden.

Stichwort: EAM

Die gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes unterstützt unter Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen.

E.ON Mitte stellt der EAM dafür jedes Jahr einen festgelegten Betrag zur Verfügung.

Die beteiligten Kommunen besitzen ein Mehrheitsstimmrecht von 84 Prozent in der EAM gGmbH und können allein über die Verwendung der Fördermittel entscheiden.

Der EAM gehören die Stadt Göttingen und die südniedersächsischen Kommunen Bilshausen, Ebergötzen, Niemetal, Rosdorf, Seulingen und Staufenberg an. Dieses Jahr neu hinzugekommen sind Friedland und Landolfshausen, die auf der Sitzung erstmals stimmberechtigt waren.

Bürger, Gewerbetreibende, Vereine, Institutionen oder die Kommune können Förderanträge für bestimmte Projekte zum Klimaschutz an die EAM stellen.

Diese prüft die Anträge und erteilt die Förderzusagen für Projekte. Die jährlich von E.ON Mitte zur Verfügung gestellten Fördermittel orientieren sich an der jeweiligen Einwohnerzahl der beteiligten Kommunen, in denen E.ON Mitte das eigene Strom- und Gasnetz betreibt.

Maximal 1,7 Millionen Euro könnte der regionale Energieversorger auf diese Weise einbringen, sobald sich alle Städte und Gemeinden im Fördergebiet an der EAM beteiligten.

Um Gesellschafter zu werden, müssen sich die Kommunen im Fördergebiet mit nur 100 € an der EAM beteiligen.