EAM fördert vier Klimaschutzprojekte

© EAM
Text von: redaktion

Die EAM Energieeffizienz Aktiv Mitgestalten gGmbH fördert vier Projekte zum Klimaschutz in den Landkreisen Göttingen und Werra-Meißner mit insgesamt knapp 14.000 Euro.

In der niedersächsischen Kommune Staufenberg unterstützt die EAM gleich zwei Projekte: Sowohl an der Grundschule in Uschlag als auch an der Hermann-Gmeines-Schule in Staufenberg sollen die Beleuchtung saniert und zukünftig bis zu 40 Prozent Energie eingespart werden.

Mit Ebergötzen wurde eine weitere Kommune aus dem Landkreis Göttingen berücksichtigt: Hier fördert die EAM die Umstellung eines Heizkessels im Dorfgemeinschaftshaus auf moderne Brennwerttechnik. Ziel ist es, auf diese Weise den Gasverbrauch in dem Haus um rund ein Drittel zu senken.

Im Werra-Meißner-Kreis wurde ein Projekt der Gemeinde Meißner bewilligt, bei dem der Zustand öffentlicher Gebäude analysiert werden soll. Die Analyse soll auf die energetische Sanierung der Gebäude vorbereiten und langfristig zu einer verbesserten Energiebilanz führen.

„Ich freue mich, dass die EAM umweltpolitische Verantwortung übernimmt und den Klimaschutz in den Städten und Gemeinden unterstützt“, sagte Friedhelm Junghans, Bürgermeister der Gemeinde Meißner und Sprecher des Regionalausschusses Nord.

„Mit der gemeinnützigen Gesellschaft können Kommunen und E.ON Mitte gemeinsam wichtige Zukunftsthemen angehen und notwendige Projekte vorantreiben.“

EAM-Geschäftsführer Siegmund Laufer sprach von einer Vorbildfunktion der Städte und Gemeinden, wenn es darum gehe, die von der Politik bis zum Jahr 2020 vorgegebenen Klimaschutzziele in Deutschland zu erreichen: „Ich bin mir sicher, dass die EAM einen wichtigen Beitrag zu dieser Zukunftsaufgabe leisten wird.“

Interessierte Kommunen und E.ON Mitte hatten im vergangenen Jahr die EAM Energieeffizienz Aktiv Mitgestalten gGmbH ins Leben gerufen: Die gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung des Klimaschutzes unterstützt unter Federführung der Kommunen konkrete Projekte der Allgemeinheit, die für einen wirksamen Klimaschutz in den Städten und Gemeinden der Region sorgen.

E.ON Mitte stellt der EAM dafür jedes Jahr einen festgelegten Betrag zur Verfügung. Die beteiligten Kommunen besitzen ein Mehrheitsstimmrecht von 84 Prozent in der EAM gGmbH und können allein über die Verwendung der Fördermittel entscheiden. Um diesen Prozess zu vereinfachen, wurden drei Regionalausschüsse gebildet, in denen jeweils die Kommunen einer Region vertreten sind.

Dem Regionalausschuss Nord gehören derzeit die Kommunen Staufenberg, Ebergötzen, Niemetal, Bilshausen, Rosdorf (alle Landkreis Göttingen), Meißner, Waldkappel, Wehretal, Meinhard, Berkatal und Sontra (Werra-Meißner-Kreis) an.