Doenecke erhält Albrecht-von-Haller-Medaille

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Text von: redaktion

Universitätsprofessor Detlef Doenecke, seit 1987 Professor für Biochemie an der Universitätsmedizin und von 2001 bis 2010 als Vorsitzender des Promotionsausschusses der Medizinischen Fakultät verantwortlich für Promotionen in der Humanmedizin und der Zahnmedizin, wird von der Medizinischen Fakultät Göttingen mit ihrer höchsten Auszeichnung geehrt.

Doenecke erhält die Albrecht-von-Haller-Medaille der Fakultät „in Würdigung seiner hervorragenden Verdienste als Hochschullehrer bei der Ausbildung der Medizin- und Zahnmedizinstudenten in der medizinischen Biochemie“ und „aufgrund seines tatkräftigen Wirkens bei der Verbindung des klinischen und vorklinischen Studiums an der Medizinischen Fakultät“.

Besondere Anerkennung spricht ihm die Medizinische Fakultät zudem für sein unermüdliches und prägendes Engagement zur Sicherung der guten akademischen Praxis in der Promotionskommission der Universitätsmedizin Göttingen aus.

Die Albrecht-von-Haller-Medaille ist die höchste Auszeichnung der Medizinischen Fakultät Göttingen. Sie wird seit 1959 in unregelmäßigen Abständen verliehen, in diesem Jahr zum 22. Mal. Die Medaille erinnert an den bedeutenden Göttinger Arzt, Wissenschaftler, Botaniker und Dichter Albrecht von Haller, der von 1736 bis 1753 als Professor für Anatomie, Chirurgie und Botanik an der damals noch jungen Universität Göttingen wirkte. Durch Albrecht von Haller entwickelte sich die Medizinische Fakultät in Göttingen zum Mittelpunkt naturwissenschaftlich orientierter medizinischer Lehre und Forschung.