Dioxin: Landkreise helfen sich

Text von: redaktion

Die Task Force Veterinärwesen des Landesamtes für Verbraucherschutz in Oldenburg koordiniert den behördenübergreifenden Personaleinsatz in Niedersachsen.

Im Rahmen des Dioxin-Skandals sind derzeit in einigen Landkreisen besonders viele Überwachungsmaßnahmen im Bereich der so genannten Rückverfolgung des möglicherweise kontaminierten Futtermittels durchzuführen.

Hierbei geht es darum, zu verhindern, dass belastete Lebensmittel in den Handel gelangen bzw. Betriebe wieder freigegeben werden.

„Da einzelne Landkreise sehr stark von dem Geschehen betroffen sind, andere aber weniger, haben wir organisiert, dass Experten aus weniger betroffenen Landkreisen ihre Kollegen vor Ort unterstützen können. Dieser Mechanismus ist im vorletzten Jahr eigentlich für die Tierseuchenbekämpfung entwickelt worden, leistet nun aber auch bei dem aktuellen Dioxin-Geschehen gute Dienste“, erklärte der Geschäftsführer des Landkreistages, Hubert Meyer.

Die ersten Amtsveterinäre aus drei Landkreisen und dem LAVES, Experten im Umgang mit dem EDV-System für die Rückverfolgung von Lebensmitteln, werden in anderen Behörden unterstützend tätig werden.

„Die gegenseitige unbürokratische personelle Unterstützung ist ein wichtiges Zeichen der Solidarität der niedersächsischen Landkreise untereinander und dient als flexibler und intelligenter Mechanismus moderner Verwaltungskooperation dem Verbraucherschutz in Niedersachsen“, fasste Meyer die aktuellen Maßnahmen zusammen.