Die Zukunft der Orthopädie

© Otto Bock
Text von: redaktion

Im Bildungsverbund mit u.a. der Universitätsmedizin Göttingen und Otto Bock HealthCare bietet die Private Hochschule Göttingen (PFH) ab dem Wintersemester 2011 drei wegweisende Studiengänge für eine komplexe orthopädietechnische Versorgung.

Die Vorbereitungen für die Studiengänge Orthobionik (Bachelor of Science), Medizinische Orthobionik und Sports-/Reha-Engineering (beide Master of Science) laufen auf Hochtouren.

Alle drei Studienprogramme bereiten auf die eigenverantwortliche, anspruchsvolle und komplexe orthopädietechnische Versorgung direkt am Menschen vor.

„Der Studiengang Orthobionik ist ein Unikat“, erläutert Frank Albe, Vizepräsident der PFH. „Erstmals, und das nicht nur deutschlandweit, schaffen wir hier eine Verbindung zwischen Medizin, Technik, Handwerk und eigenverantwortlicher Patientenbetreuung.“

Siegmar Blumentritt, Leiter der Forschung bei Otto Bock, ergänzt: „Nicht nur die technische Entwicklung im orthopädischen Bereich ist rasant, auch das Berufsbild ändert sich. Dafür brauchen wir qualifizierte Menschen.“

„Hier beginnt was wirklich Neues“, sagt Cornelius Frömmel, Vorstandssprecher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), und betont: „und das rechtzeitig!“ Mit den Studiengängen werde jetzt eine Ausbildung gestartet, die in fünf Jahren den Bedarf an Fachkräften bedient.

Michael Hasenpusch, Chief Technology Officer (CTO) von Otto Bock, formuliert es so: „Wir sind bedarfsorientiert, nicht bestandsorientiert.“ Acht Professoren sind bereits in der Ausschreibung für die Studiengänge, 20 Studierende werden im ersten Studienjahr erwartet.

Die UMG wird entsprechende Räumlichkeiten in der Universitätsklinik an die PFH vermieten. Dort wird der Bereich östlich der Mensa momentan auf 800 Quadratmeter erweitert, um einem Skills Lab mit Werkstätten und Seminarräumen ab Oktober 2011 Platz zu geben. Das Investitionsvolumen dafür beträgt ca. 900.000 Euro, die Ausstattung übernimmt Otto Bock.

„Mit unserem Netzwerk und unserer Kompetenz sind wir dabei, die Branche zu revolutionieren“, sagt Albe. Und er lädt ein: „Wir sind offen für alle, Partner zu werden.“