Die Zufall-Gruppe wächst weiter überproportional

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Text von: redaktion

Die Zufall-Gruppe konnte im vergangenen Jahr den Umsatz um zwölf Prozent steigern, teilte das Unternehmen heute auf seinem Jahrespressegespräch mit.

Das Geschäftsfjahr 2006 ist für die Zufall-Gruppe sehr positiv verlaufen und hat den Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fortgesetzt, teilte das Unternehmen heute (19. April) auf einer Pressekonferenz mit. Gegenüber dem Jahresergebnis von 2005 konnte der Umsatz in 2006 um zwölf Prozent auf rund 180 Millionen Euro gesteigert werden. Zum Gewinn gibt das inhabergeführte Familienunternehmen traditionell keine Auskunft.

Am Göttinger Standort will die Zufall-Gruppe in diesem Jahr 2,1 Millionen Euro investieren, den größten Teil für die Erneuerung von Hard- und Software. Für das nächste Jahr ist in Göttingen geplant, das Umschlaglager um 30 Prozent zu erweitern. Das Unternehmen investiert damit weitere zwei Millionen Euro am Standort.Damit das Unternehmen weiter investieren kann, will die Geschäftsführung, bestehend aus Heinz-Günter Bäsell, Gerhard Grüneklee und Jürgen Wolpert (v.r.n.l.), weiter profitablen Wachstum gestalten. Da die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Region dafür nicht ausreichen würden, will Zufall woanders wachsen. „In ausgewählten Gebieten außerhalb der Region werden wir einzelne Standorte eröffnen und bis zum Jahr 2012 einen Umsatz von 300 Millionen Euro erreicht haben“, erklärte Geschäftsführer Wolpert die strategische Ausrichtung des Mittelständlers.

Um diesen Erfolg zu sichern, investiert das Unternehmen weiterhin stark in die Ausbildung. Insgesamt bildet die Zufall-Gruppe 76 junge Menschen aus, davon 23 in Göttingen, was einer Ausbildungsquote von neun Prozent entspricht.