Die Zielstrebige

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Text von: Claudia Klaft

Mercedes-Fan Delia Schinkel-Fleitmann fuhr begeistert den neuen C 350 und überzeugte auch als Beifahrerin.

Die Sonne scheint, der Himmel ist strahlend blau, und es ist warm. Perfektes Wetter für einen Autotest. Und während Delia Schinkel-Fleitmann zielstrebig auf die Mercedes C-Klasse zugeht, teilt sie mit, dass sie eigentlich nicht autovernarrt sei, keinen Bezug zum Autosport habe, aber sich als passionierte Mercedes-Fahrerin schon auf den Autotest freue. Und da Mercedes für Qualität, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Fortschritt – genau wie Labotect – stehe, sei diese Marke darüber hinaus eine gute Wahl. „Und wenn Sie noch nicht wissen, wo wir die Fotos machen wollen, schlage ich die Plesse vor. Ich stamme aus Eddigehausen“, fügt die geschäftsführende Gesellschafterin der Labotect Labor-Technik Göttingen GmbH hinzu. So übernimmt Schinkel-Fleitmann, noch bevor sie in das Fahrzeug steigt, das Steuer. Der Fotograf und der Redakteur sind einverstanden und nehmen Platz.

Nach wenigen Minuten, auf dem Autobahnzubringer, stellt die entspannte Fahrerin fest: „Der Wagen verfügt über eine sehr sportliche Maschine, zieht gut an, und ist sehr elastisch. Das merkt man gleich.“ Damit hat sie Recht. Der neue C 350 ist mit einem maximalen Drehmoment von 350 Nm und 272 PS die stärkste C-Klasse. Mit der überarbeiteten, straffen Linienführung, dem breiten Kühlergrill und der markanten Heckpartie und nicht zuletzt mit der doppelten Auspuffanlage kommt der Mercedes zudem dynamisch daher.

Mittlerweile sind wir eine gute Viertelstunde unterwegs, und Schinkel-Fleitmann gibt weitere Fahreindrücke wieder. Die Sitze seien komfortabel und bequem, die Verarbeitung auch in den Details überzeugend, und sie findet es angenehm ruhig im Innenraum.

„Der Komfort ist mir wichtiger als reine Geschwindigkeit. Ich möchte auch nach langen Fahrten entspannt ankommen“, unterstreicht sie und bemerkt sympathisch lachend, dass es dazu grundsätzlich besser sei, wenn sie selber fahre, denn sie sei eine schlechte Beifahrerin.

Privat hat Delia Schinkel-Fleitmann schon sehr viele verschiedene Autos diverser Marken gefahren. Beruflich nutzt sie das Auto nicht oft als Fortbewegungsmittel. Die Firma Labotect, die sie seit 15 Jahren leitet, macht etwa 70 Prozent ihres Geschäfts im Ausland. Um die qualitativ hochwertigen Labor- und Medizintechnikprodukte zu vermarkten, ist Schinkel-Fleitmann viel mit dem Flugzeug unterwegs. „Wir bewegen uns in Nischenmärkten mit weltweiter K o n k u r r e n z , deshalb müssen wir auch weltweit Präsenz zeigen.“ Um den selbst gesteckten Qualitätsansprüchen und den Kundenanforderungen gerecht zu werden, leisten die Göttinger mit ihren 40 Mitarbeitern nicht nur die Entwicklungsarbeit, sondern produzieren darüber hinaus auch selbst. Aus Erfahrung setze man dabei fast ausschließlich auf deutsche Zulieferer und mache keine Experimente. Zwischendurch berichtet die Unternehmerin noch, dass zum 1. August gerade vier neue Auszubildende bei Labotect ihre Arbeit aufgenommen haben. „Um bedarfsgerecht qualifiziertes Personal zu haben, müssen wir selbstverständlich auch ausbilden. Immer mit dem Ziel, alle auch zu übernehmen.“

Bei einem so technologiebezogenen Job ist es kein Wunder, dass Delia Schinkel- Fleitmann von der technischen Reife der Mercedes-Fahrzeuge begeistert ist. Die Weiterentwicklung sei von Generation zu Generation deutlich zu spüren. Auf dem Parkplatz der Plesse macht sie eine weitere Beobachtung: „Die C-Klasse hat einen wirklich kleinen Wendekreis. Das ist allerdings angenehmer Standard bei Mercedes.“ Und mit einem Lächeln ergänzt sie: „Wer damit nicht einparken kann, ist selber Schuld.“

Für den Rückweg nach den Fotoaufnahmen gibt Delia Schinkel-Fleitmann das Steuer wieder aus der Hand und nimmt hinten platz. „Die Fahrt hat einfach Spaß gemacht“, fasst sie das Erlebte kurz und bündig zusammen, „jetzt muss ich aber noch herausfinden, ob ich mich in der C-Klasse auch als Beifahrerin wohl fühlen kann.“ Urteilt man nach ihrem zufriedenen Gesicht beim Ende der Fahrt

vor dem Labotect-Gebäude, scheint das so zu sein.