Die Wirtschaft fördern

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Text von: redaktion

faktor befragte das Vorstandsmitglied des Augusta Regional e.V. Wilhelm Spanknebel zur geplanten Einführung der Regionalwährung Augusta in Südniede...

faktor befragte das Vorstandsmitglied des Augusta Regional e.V. Wilhelm Spanknebel zur geplanten Einführung der Regionalwährung Augusta in Südniedersachsen.

Welche Idee steckt hinter der Währung Augusta?

Die Augusta sollen die regionale Wirtschaft fördern. Die teilnehmenden Betriebe, vor allem kleine und mittlere Unternehmen, geben die Augusta heraus und akzeptieren die Waren- und Dienstleistungsgutscheine zugleich als Zahlungsmittel neben dem Euro. Der stetige und schnelle Umlauf der Augusta soll durch einen Umlaufimpuls, in Form einer Klebemarke, sichergestellt werden. Diese Marke muss in regelmäßigen Abständen auf die Scheine geklebt werden, damit diese ihren vollen Wert behalten. 50 Prozent der geringen Gebühr für die Marken gehen an gemeinnützige regionale Projekte – mit dem Rest finanziert sich das System. Augusta wird die Umsätze der teilnehmenden Betriebe steigern und kommt letztlich allen in der Region – den Bürgern, der Stadt durch mehr Steuereinnahmen und

auch der Umwelt durch kürzere Transportwege – zugute.

Wie kann man sich die Bezahlung mit dieser Währung vorstellen?

Es gibt sie im Wert von 1, 3, 10 und 30 Augusta. Ein Augusta entspricht einem Euro. Mit den Augusta-Gutscheinen kann dann in allen teilnehmenden Unternehmen

genau wie mit dem Euro eingekauft werden. Wir wollen die Währung in ganz Südniedersachsen etablieren.

Was muss noch passieren, damit die Regionalwährung Wirklichkeit wird?

Um für alle Augusta-Teilnehmer ein ansprechendes Angebot an Waren und Dienstleistungen garantieren zu können, braucht es mindestens 50 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen der Region. Ist diese Marke erreicht, kann‘s losgehen! Wir sind in intensiven Gesprächen und hoffen, noch in diesem Jahr mit Augusta

bezahlen zu können.

TK