Die Welt im Wandel

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Text von: redaktion

Am 19. September findet im Sartorius College eine Veranstaltung mit dem Ehrenvorsitzenden der Deutschen Gesellschaft Club of Rome, Michael F. Jischa, zum Thema “Welt im Wandel: Das Ende der Welt wie wir sie kannten“ statt.

Die „Weltprobleme“ (in der Sprache des Club of Rome) sind benannt und bekannt. Die entscheidende Frage lautet, wie die Weltgemeinschaft vom Erkennen zum Handeln kommt.

Hierzu bedarf es einer neuen Qualität der Zusammenarbeit aller Länder, auf welchen Ebenen auch immer. „Es geht um einen neuen Weltgesellschaftsvertrag für eine klimaverträgliche und nachhaltige Weltwirtschaftsordnung“ lautet die Forderung des Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen (WBGU 2011).

„Das Ende der Welt, wie wir sie kannten“ ist zu Beginn des Jahrhunderts in drastischer Weise deutlich geworden. Erstmals lebt die Hälfte aller Menschen in Städten, ist durch den Klimawandel die Nordost- und die Nordwestpassage möglich geworden, und die Endlichkeit der fossilen Primärenergieträger hat zum Konsens geführt, dass wir vor einer „Energiewende zur Nachhaltigkeit“ stehen.

Der Referent Michael F. Jischa, geboren 1937, forschte und lehrte an den Universitäten Karlsruhe, Berlin (TU), Bochum, Essen und Clausthal, Gastprofessuren an Universitäten in Haifa (Technion), Marseille, Shanghai und Danzig. Im Nebenamt war er von 1989 bis 1993 Geschäftsführer der Deutschen Technischen Akademie Helmstedt und ist nun Ehrenvorsitzender der Deutschen Gesellschaft Club of Rome.

Die Vortrags- und Diskussionsreihe, ausgetragen von neoko, findet am Montag, den 19.September 2011, um 19 Uhr statt.

Ort: Sartorius College, Göttingen (Otto-Brenner-Straße 20)

Kostenbeitrag: 10 Euro

neoko ist eine Gruppe von Bürgern des Landkreises Göttingen, mit einer gemeinsamen Idee. neoko soll Menschen zusammenbringen, Spaß am Hinterfragen, Verstehen, Mitreden, Diskutieren und Engagieren machen. Natürlich auch um sich Einzubringen.