Die Welt der Vollpappe

©Smurfit Kappa HZB Solid Board
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Zwei Klassen des Ernst-Moritz-Arndt Gymnasiums (Herzberg) waren im Juni zu Gast bei der Smurfit Kappa Herzberg Solid Board GmbH. Dies fand im Rahmen des Chemieunterrichtes statt.

Das Unternehmen fertigt maßgeschneiderte Verpackungslösungen aus Vollpappe. Neben einer kurzen Vorstellung des Unternehmens und einer Einführung zu den Produkten, wurden vor allem Fragen zu den Themen Papierrecycling, Wasserverbrauch und Kundenstruktur beantwortet.

Dann ging es ausgerüstet mit Sicherheitskleidung in die Produktion. Im Siebertal werden gut 260.000 Tonnen Vollpappe für Kunden in aller Welt mit Schwerpunkt Mittel- und Nordeuropa produziert. Zudem befinden sich die Erzeugung, die Verarbeitung und der Verpackungsmaschinenbau unter einem Dach. Die aus Vollpappe produzierten Produkte beziehungsweise belieferten Marktsegmente sind vielfältig, Schwerpunkt bilden hochwertige Verkaufs- und Transportverpackungen aller Art: stabile Obst und Gemüsesteigen, spezielle Trays für Molkereiprodukte, verkaufsfördernde Kartons für die Getränkeindustrie, verkaufsfertige Displays für Wurst, Käse, Süßigkeiten und vieles mehr. Ein Drittel verteilt sich auf Zwischenlagen für die Industrie, Kartonhülsen für Stapelchips, Toilettenpapierhülsen und Co.

Die Welt der Vollpappe ist umfangreich, bemerken die Schüler schnell. Bei einem anschließenden Snack, wurden dann weitere Fragen beantwortet und die Karrieremöglichkeiten des Unternehmens aufgezeigt. „In Zeiten des Fachkräftemangels, ist es uns wichtig, mit Schulen zusammen zu arbeiten und die Schüler zu treffen und kennenzulernen, sei es durch Exkursionen, Messen, oder Vorträgen an Schulen“, so der Geschäftsführer Andreas Euler.

Das Unternehmen bietet Ausbildungs- und duale Studienplätze in bis zu zehn Ausbildungsberufen: vom Papiertechnologen über den Medientechnologen Druck bis zum Elektroniker für Betriebstechnik und Industriekaufleute, sowie das duale Studium zum Bachelor of Arts – Business Administration. „Oft wissen, Schüler nicht, welche Möglichkeiten man
auch in der Region hat, man muss dafür nicht immer in die großen Städte“, fügt Personalleiter Frank Papenberg hinzu. „Gerne kommt bei mir im Büro auf einen Kaffee vorbei und wir sprechen über Ausbildungsmöglichkeiten, Praktika, Nebenjobs in den Ferien in Form von Werksstudenten, oder auch Möglichkeiten für Hochschulabsolventen. Meine Tür steht immer offen.“

Daniel Jacobi, Leitung Technologie, betreut zudem Projekte an Universitäten und hält Vorträge. „ Wir möchten dadurch den Studenten die Möglichkeit geben, praxisnah Themen zu erarbeiten und unser Unternehmen kennenzulernen. Denn sie sind die Führungskräfte von morgen!“