Die Region im Bundestag

Text von: redaktion

Die Wahl ist entschieden: Sechs Politker werden im neu gewählten Bundestag die Interessen der Region vertreten. Während Hartwig Fischer (CDU) und Lutz Knopek (FDP) die künftigen Regierungsparteien präsentieren, müssen andere in der Opposition arbeiten.

Die Direktmandate, die sich über die Erststimmen errechnen, haben im Einzelnen folgende Politiker geholt:

In Göttingen (Wahlkreis 54) erreichte Thomas Oppermann (SPD) mit 60.481 Stimmen 36,8 Prozent, gefolgt von Hartwig Fischer (CDU) mit 56.506 Stimmen und 34,4 Prozent, Jürgen Trittin (Grüne) mit 21.358 Stimmen und 13,0 Prozent sowie Lutz Knopek (FDP) mit 10.764 Stimmen und 6,6 Prozent.

Für Northeim-Osterode-Goslar (Wahlkreis 53) holte Wilhelm Priesmeier (SPD) mit 60.107 Stimmen 39,1 Prozent, Viola von Cramon-Taubadel (Grüne) kam mit 9.624 Stimmen auf 6,3 Prozent.

Im Kandidatencheck von faktor hatten die Politker vor der Wahl ihren Einsatz für die Region präzisiert:

Mit Sitz in den Regierungsparteien wird sich Fischer explizit für die Ortsumgehung Waake einsetzen während Knopek generell die Zukunft Göttingens im Bereich Wissenschaft und Technik sieht und sich für Neu-Ansiedlung von Firmen einsetzt.

Oppermann, der erneut zum Ersten Parlamentarischen Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion gewählt wurde, will dazu beitragen, dass sich weitere Unternehmen im Bereich Logistik in der Region ansiedeln während Trittin die Bioenergieregion Göttingen vorantreiben möchte.

Auch im Wahlkreis Goslar-Northeim-Osterode sitzen die direkt gewählten Politiker in der Opposition. Priesmeier steht für eine standortnahe Daseinsvorsorge und eine gute Verkehrsinfrastruktur, von Cramon möchte eine ökologische Modernisierung der Unternehmen.

Weitere Standpunkte und Ziele lesen Sie im Kandidatencheck. Es bleibt spannend, was letztendlich umgesetzt wird.