Die Insassen

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Text von: redaktion

Wozu es führen kann, wenn ehemalige Top-Manager führender Wirtschaftsunternehmen sich als Patienten in einer Nervenklinik zusammen finden - das beschreibt Katharina Münk in amüsanter Weise in ihrem Roman “Die Insassen“.

Drei unterschiedliche Managertypen, allesamt gezeichnet von einem mehr als stressigen Job, kommen in die Nervenklinik St.Ägidius, um dort ihr längst verschüttetes Seelenheil kurieren zu lassen:

Beteiligungsmanager Keith Winter, der kurz vor einem wichtigen Termin im Mietwagen ausrastet, Wilhelm Löhrung, der durch einen Aufhebungsvertrag seinen Vorstandsposten verliert und Hubert Wienkamp, der sich durch ein amnestisches Syndrom nicht mehr an seine Zeit als Personalchef erinnert.

Löhring, der fest davon überzeugt ist, dass er nicht als Patient, sondern als neuer Geschäftsführer in die Klinik für betuchte Manager gekommen ist, setzt alles daran, die Klinik zu übernehmen und plant sogar einen Börsengang.

Unterstützung findet er dafür nicht nur bei Winter und Wienkamp, sondern auch bei Karin Schlick, einer ebenfalls eingelieferten Chefsekretärin. Sie kann auch in der Klinik ihren Beruf nicht abstreifen und hilft wie selbstverständlich bei der Organisation und Durchführung der verrückten Idee.

Ob es den vier Insassen gelingen wird, sei hier nicht verraten.

Die Autorin des Bestsellers „Und morgen bringe ich ihn um! Als Chefsekretärin im Top-Management“, seziert in diesem Buch die Denk- und Handlungsweisen der Manager und zeigt sie in ihrer komischen Absurdität.

Das Buch ist erschienen im dtv Deutscher Taschenbuch Verlag und kostet 13,90 Euro.