“Die Firma mit dem roten O“: dikon feiert 25-jähriges Jubiläum

Text von: Claudia Krell

Mit 20.000 Mark Eigenkapital, einem Telefon – damals noch mit Wählscheibe – und einem Schreibtisch fing im Oktober 1986 auf fünf Quadratmetern in der Mauerstraße alles an. Am Freitag, 7. Oktober 2011, feierte die „dikon Georg Fricke – Distribution und Konfektion“ nun als dikon Elektronik Vertriebs GmbH ihr 25-jähriges Jubiläum.

Wie schon 1986 gehören Kabelkonfektion und der Vertrieb von Elektronik-Bauteilen nach wie vor zu den dikon-Kompetenzen. Die Firma habe sich, so Geschäftsführer Georg Fricke, mit den Jahren zum „Systemhaus für Elektronik und IT“ entwickelt, gearbeitet wird heute auf rund 2.700 Quadratmetern. Der Start wurde Fricke aber nicht leicht gemacht, wie IHK-Göttingen Geschäftsführer Dr. Martin Rudolph in seinem Grußwort zugeben musste. Ein ehemaliger IHK-Berater habe dem heute 55-jährigen Gründer damals damit konfrontiert, dass er keine Chance für dikon sehe. Heute richtete Rudolph an Fricke: „Ich bin Ihnen dankbar, dass Sie trotzdem den Mut und das Engagement aufgebracht und ihr Unternehmen gegen Widerstände aufgebaut haben.“ Vor allem in den vergangenen fünf Jahren ist dikon sehr dynamisch gewachsen: 95 Mitarbeiter sind es heute, während zum 20-jährigen Geburtstag noch „nur“ 45 beschäftigt waren.

Auch solch eindrucksvolle Zahlen präsentierte Fricke gemeinsam mit Dr. Axel Wegener, seit Januar 2011 Prokurist bei dikon. Vor allem nahmen beide ihre Gäste aber mit auf eine Reise durch die Unternehmensgeschichte. Diese erfuhren, dass schon seit der Gründung der Satz „Wir bieten mehr als Standard!“ erfolgreicher Leitspruch ist. Auch die Wortmarke „dikon“ hat eine lange Tradition, das rote O symbolisiere Geschlossen- und Verbundenheit trotz eines klaren Fokus. Fricke: „Heute sind wir für viele die Firma mit dem roten O.“ 1989 erfolgte bereits der Umzug in die Groner Industriestraße 8, bis heute Sitz des Unternehmens. Dort nahm 1990 auch die neu gegründete dikon Entwicklungs- und Produktions GmbH ihre Arbeit auf, die Dienstleistungen von der Elektronik-Entwicklung über die Leiterplattenbestückung bis hin zur Gerätemontage übernimmt.

Neben reinen Fakten und prägnanten Unternehmensereignissen machte Fricke immer wieder eines deutlich: Wie wichtig die Mitarbeiter für den Erfolg eines Unternehmens sind. Fricke: „Das geht nicht allein sondern immer nur gemeinsam.“ Viele in seinem Team sind dikon schon lange treu, was auch eine Anekdote rund um Wegener belegt: Schon 1994 machte er eine Schülerpraktikum im Betrieb, blieb diesem auch während Studium und Promotion stets verbunden, bis Fricke ihn schließlich Anfang des Jahres als Prokuristen zurück nach Göttingen holte. Fricke betont, dass es seine Philosophie sei, Menschen für das Unternehmen zu begeistern und langfristig zu binden.

Wegener erweitert, gemeinsam mit seinem jungen Prokuristen-Kollegen Mathias Voltmer, planmäßig ab 2012 die Geschäftsführung und festigt das neue Dienstleistungsangebot der Software-Entwicklung. Dies sei auch Ausdruck eines „Neuen Zeitalters“, das dikon anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums ausruft. Fricke betont, er wolle eine positive und gesicherte Zukunft, Priorität hätten die Weiterentwicklung des Unternehmens und die Zuverlässigkeit für die Mitarbeiter.