Deutscher Präventionspreis für Göttinger Schule

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Text von: redaktion

Die Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule in Göttingen wurde am 15. Juni 2010 in Berlin von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler mit dem Deutschen Präventionspreis 2010 ausgezeichnet.

Die Schule ist eine von sechs Schulen der Sekundarstufe I mit einem herausragenden Angebot zur ganzheitlichen Gesundheitsförderung. Jede Preisträgerschule erhält für die Fortführung ihrer Projekte ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro.

Unter dem Motto „Gesund aufwachsen – Ganzheitliche Förderung von Heranwachsenden in der Sekundarstufe I“ wurde der Wettbewerb vom Bundesministerium für Gesundheit, der Manfred Lautenschläger Stiftung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ausgeschrieben.

Aus über 400 Bewerbungen hat eine Fachjury die Schulen ermittelt, die die gesunde körperliche, geistige und seelische Entwicklung ihrer Kinder und Jugendlichen in besonderer Weise fördern.

Für die Auswahl der diesjährigen Preisträgerschulen war entscheidend, dass die Programme zur Gesundheitsförderung und Prävention dauerhaft in den Schulen verankert sind.

Neben verschiedenen anderen Projekten an der Georg-Christoph-Lichtenberg-Gesamtschule wird Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund Integrationshilfe in unterschiedlichen Feldern des Schulalltags angeboten:

So helfen Kulturdolmetscherinnen und Kulturdolmetscher, das sind häufig ältere Schülerinnen und Schüler mit gleichem Migrationshintergrund, bei Problemen im Kontakt zu den Familien oder sorgen für Rücksichtnahme bei der Ernährung. Aber auch Sozialtraining und Schüler-Eltern-Abende gehören zu dem umfangreichen Angebot der Schule.